Projekte


 

Schulbrücke "Europa" 2018/19

Heidelberg, 18. bis 26. Oktober 2018

„SchulBrücke Europa“

Heidelberg, 18. bis 26. Oktober 2018

 

Das Projekt „SchulBrücke Europa“ ist ein internationales Projekt, das jedes Jahr stattfindet und Schüler*innen aus ganz Europa zusammenbringt.

 

Auch dieses Jahr war das Sozialwissenschaftliche Gymnasium mit den Schülern Michael Mur, Jakob  Mazzurana, Max Siegmund, Julia Rossi, Jana Kritzinger, Nora Pramstraller und Michelle Oliva  wieder dabei und traf auf Schulen aus Petrosawodsk (Russland), Rudolstadt, Euskirchen (Deutschland), Flensburg (Deutschland, dänische Minderheit), Šala (Slowakei) und Pošnan (Polen). Insgesamt nahmen heuer ca. 50 Schüler*innen aus diesen Städten teil und haben sich mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Europas auseinandergesetzt.

 

Wir verließen Brixen am Donnerstag 18. Oktober um 8:00 Uhr und traten eine 8-Stündige Zugfahrt nach Heidelberg an. Gegen 17:000 Uhr kamen wir dann in der Jugendherberge an, wo auf uns die erste Überraschung wartete. Wir waren alle einzeln in verschiedenen Zimmern, mit den uns fremden Schülern eingeteilt, obwohl es ursprünglich geheißen hatte, dass immer zwei Schüler aus derselben Schule zusammenbleiben. Am Ende stellte sich dies jedoch als sehr positiv heraus, da wir dadurch die anderen Schüler schneller und besser kennenlernten.

 

Das Projekt „Schulbrücke Europa“ begann am Freitagmorgen mit einem Kennenlernspiel auf dem dann die Präsentationen der Heimatstadt und der eigenen Schule folgten, die den ganzen Vormittag dauerten. Nach dem Mittagessen ging es dann mit dem Programm weiter und wir wurden in Gruppen eingeteilt, wobei in jeder Gruppe eine Person einer Stadt war. In diesen Gruppen wurden wir dann in die Stadt geschickt, wo wir verschiedene Aufgaben lösen mussten, um dann wieder eigenständig in die Jugendherberge zurück zu kehren und dort unsere gesammelten Informationen den anderen Gruppen vorzustellen. Nach dem Abendessen fand das Internationale Buffet statt. Jede Schule hatte typische Speisen aus dem eigenen Land mitgebracht und vorgestellt. Diese konnten dann anschließend verkostet und verzehrt werden. Wir als Südtiroler hatten Speck, Kaminwurzen, Schüttelbrat, verschiedene Käsesorten, Apfelstrudel, Äpfel, Trauben, Krapfen, Holundersaft und zwei Flaschen Wein dabei. Diese wurden an den Projektleiter Frithjof Reinhard und dem Organisator Thomas von der Gönna verschenkt.

 

Den darauffolgenden Tag begannen wir mit den Präsentationen unserer Erinnerungsstücke. Unser Beitrag war ein kleines Theaterstück zur Italianisierung Südtirols, welches viel Erfolg bei den Anderen erzielte. Andere Gruppen erzählten von den eigenen Großeltern oder Urgroßeltern oder von ihren persönlich wichtigsten Gegenständen und deren Geschichte. Nachher begann Frithjof einen Vortrag welcher am Nachmittag weitere 3 Stunden dauerte. Der Vortrag behandelte die Geschichte Europas, der beim Urknall begann und in der Moderne endete. Es war ein sehr interessanter aber auch anstrengender Vortrag.

 

Am Sonntag wurden wir in Gruppen eingeteilt um verschiedene Themen wie Krieg, Frieden, Menschenrechte, Werte, Ökonomie, Ökologie, Bildung und Demokratie zu behandeln. Die Aufgabe der gemischten Gruppen war es, zu den jeweiligen Themen die Entwicklung in den Zeitepochen zu erarbeiten und kreative Plakate zu gestalten. Am Montag mussten die Plakate fertig gestellt sein und den anderen Gruppen in einem kreativen 5-minütigen Vortrag vorgestellt werden. Daraufhin mussten wir in den nationalen Gruppen einen Knotenpunkt einer Epoche finden, z.B. hielten wir Aristoteles für den Knotenpunkt der Antike.

 

Am Dienstag hatten wir dann einen wohlverdienten freien Tag. Am Vormittag spazierten wir alle am Fluss entlang um den Philosophenweg zu erreichen, welchen wir dann entlang spazierten. Am Ziel des Philosophenweges gab uns Frithjof noch ein paar Informationen über die Stadt und ihre Geschichte. Nachher konnten wir unsere freie Zeit selbst gestalten. Einige gingen in die Stadt, andere erkundeten das Schloss.

 

Am Mittwoch wurden wir wieder in national gemischte Gruppen aufgeteilt und mussten zu den uns bekannten Themen, Utopien für die Zukunft erarbeiten; z.B. wie werden die Menschenrechte im Jahr 2050 in Europa aussehen und wie ist es dazu gekommen? Jede Gruppe musste zu ihrem Thema 2-3 Geschichten schreiben.

 

Einige dieser Geschichten wurden dann am Donnerstag vorgestellt. Dann übergab uns Frithjof unsere Diplome und hielt noch eine Abschlussrede. Nach dem Mittagessen hatten wir wieder Freizeit in der wir in die Stadt fahren oder einfach nur zusammen sein konnten. Gegen 19:00 Uhr mussten wir wieder in der Jugendherberge sein, wo uns dann noch die Alumni-Projekte vorgestellt wurden, an welchen wir teilnehmen können. Am Abend bekamen wir die Disco zu Verfügung gestellt um dieses tolle Projekt mit viel Spaß zu beenden.

 

Am Freitagmorgen flossen dann viele Tränen sobald der Abschied gezwungenermaßen anstand, denn am liebsten wären die meisten einfach dortgeblieben. Unsere Reise war gegen 17:00 Uhr endgültig zu Ende als wir wieder in Brixen ankamen.

 

Diese Reise war für uns alle mehr als ein normales, schulisches Projekt, wir haben viel gelernt und mitgenommen, sowohl Historisches, Kulturelles aus auch Soziales. Wir haben internationale Freundschaften geschlossen, die hoffentlich noch viele Jahre dauern werden.

 

 

 


 

"Gedanken zu Guernica"

Drei Klassen nehmen am Wettbewerb der Europaregion Tirol teil

Im Schuljahr 2018 / 19 haben wir, die Klassen 2 E, 3 D und 4 D, am Schülerwettbewerb der Europaregion Tirol „Gedanken zu Guernica“ teilgenommen, wobei die Klasse 2 E einen Kurzfilm über Rassismus gedreht hat. Die Klasse 3D hat indes eine Instagram-Seite zum Thema „One Planet“ ins Leben gerufen, während die 4 D eine Plakataktion gestartet sowie Taschen mit verschiedenen Aufschriften zur Thematik  „Mensch mecht i bleiben“ gestaltet hat.

Wir hoffen, dass auch andere Menschen über die vielen Ursachen und Folgen des Rassismus nachdenken und kritisch hinterfragen, ob auch sie rassistische Einstellungen haben, ob sie aktiv etwas gegen Rassismus unternehmen oder allgemein zu dessen Bekämpfung beitragen.

 


 

"Sisters in Action"

Fulminante Musicalpremiere am Josef-Gasser-Gymnasium

Seit nunmehr sechs Jahren inszenieren die vierten Klassen unseres Musikzweiges alljährlich ein musikalisch untermaltes Theaterstück.

In diesem Schuljahr standen erstmals zwei Musikklassen auf den Brettern, die die Welt bedeuten: Unter der Regie ihres Musiklehrers Leo Ploner und der tatkräftigen Unterstützung seiner Fachkollegen brachten die Klassen 4AM und 4CM die turbulente Bühnenversion der beliebten Filmkomödie „Sister Act“ auf die Bühne.

Für die musikalische Umrahmung sorgte ein Orchester aus 22 Musikern unter der Leitung des siebzehnjährigen Multitalents Daniel Pupp.

 

Zum Inhalt des Stücks

Die temperamentvolle Barsängerin Deloris wird Zeugin eines Mordes, den ihr kaltblütiger Geliebter und Gangsterboss Vince La Rocca begeht. Da sie nunmehr selbst in Lebensgefahr schwebt, wendet sie sich an den Polizeileutnant Souther. Unter Aufbringung seiner ganzen Überzeugungskraft überredet er sie, vor Gericht gegen Vince auszusagen und einstweilen in einem Nonnenkloster unterzutauchen.

Dort leistet sich Deloris als Schwester Mary Clarence so manche Eskapade, in deren Folge sie auf Anweisung der konservativen Mutter Oberin in einem mehr als bescheidenen Nonnenchor mitsingen muss. Als ihr jedoch dessen Leitung übertragen wird, führt sie den Chor zu erstaunlichen Höhenflügen, in deren Folge sich die einst kärglich besuchte Kirche wieder mit Menschen füllt und der Papst höchstselbst seinen Besuch ankündigt.

Durch diesen Erfolg aber wird auch Vince auf das Kloster aufmerksam und dringt mit seinen Komplizen ins Kloster ein, wo es zum unerwarteten Showdown kommt…

 

Erfolggekrönte Aufführungen

Wenngleich das Einstudieren der Rollen und die intensiven Proben jedem Einzelnen viel Disziplin, Engagement und Teamgeist abverlangten, hatten die jungen Talente sichtlich Spaß an ihrem Projekt, in dessen Rahmen sie nach eigener Aussage viel gelernt und wertvolle Kompetenzen erworben haben – der tosende Applaus nach der Premierenaufführung, die gut besuchten Vorstellungen und der große Anklang beim Publikum gaben ihnen Recht…


 

"Lebendige Bibliothek"

Drei ehemalige Absolventinnen kehren anlässlich des Tages der Frau ans Josef-Gasser-Gymnasium zurück

Seit nunmehr zwei Jahren lädt unser Bibliotheksteam anlässlich des Tages der Frau ehemalige Absolventinnen unserer Schule zu einem anregenden Austausch mit Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen ein. In Kleingruppen erzählen die einstigen Schulabgängerinnen von Ängsten, Unsicherheiten und Hoffnungen nach der bestandenen Matura, von ihrer Ausbildung, ihrem derzeitigen Berufsleben, aber auch von so manchen Irrungen und Wirrungen auf ihrem Weg in die Arbeitswelt.

Da der Tag der Frau im heurigen Schuljahr auf einen Ferientag fiel, wurde die Veranstaltung auf den 15. März verlegt.

 

Tag der Frau 2019

Im Schuljahr 2018/19 kehrten die Physio- und Handtherapeutin Angelika Bacher (Absolventin 2002/2003), die Schauspielerin und zweifache Mutter Kathrin Meraner (Absolventin 2013/14) und die Logopädin Maria Parmeggiani (Absolventin 2001/02) an ihre alte Wirkungsstätte zurück.

Im Zwölf-Minuten-Takt gaben sie Schülergruppen von etwa zehn Schülerinnen und Schülern spannende Einblicke in ihr Berufsleben und ihre Ausbildung und standen auf so manche Frage Rede und Antwort.

Die Maturantinnen und Maturanten waren sich darin einig, dass es eine aufschlussreiche, inspirierende und mithin gelungene Begegnung war. Daneben beruhigte so manche/n die Erkenntnis, dass auch der berufliche Werdegang der drei nicht immer frei von Zweifeln, Unsicherheiten und kleinen Fehltritten war…

 


 

Kindertheater der Klasse 2A

"Chaos im Himmel"

Im Schuljahr 2018/19 haben wir, die Klasse 2A, in Zusammenarbeit mit unserem Musiklehrer Günther Ploner und dem Regisseur Leo Ploner ein musikalisch untermaltes Kindertheater verfasst und inszeniert.

Im Januar dieses Jahres war es dann soweit: In insgesamt vier Schul- und Abendaufführungen durften wir unser Stück einigen Grundschulklassen der näheren Umgebung, den Schülerinnen und Schülern unserer Schule und allen Interessierten darbieten.

 

Zum Inhalt des Stücks

Das Kindertheater handelte von drei Engeln im Himmelreich, welche die Aufgabe hatten, auf drei Erdenkinder achtzugeben. Als sie sich für einige Tage freinahmen und in Urlaub fuhren, übernahmen drei Aushilfsengel der Nachbarswolke ihren Job. Diese Engel waren jedoch Künstler- und Musikerengel und nahmen ihre Aufgaben nicht allzu ernst…

So kam es, dass einer der Engel mit dem ihm anvertrauten Kind in Kontakt trat, obwohl dies strengstens verboten war. Der Oberengel, der stets auf die Einhaltung der Ordnung bedacht war, kochte vor Wut, als er davon erfuhr, und bestellte die beurlaubten Engel augenblicklich wieder zu sich. 

Doch dann fand auf der Erde ein Ball statt, auf dem sich herausstellte, dass das, was der Aushilfsengel mit seiner Aktion angerichtet hatte, gar nicht so verkehrt war, und der gestrenge Oberengel beruhigte sich alsbald wieder.

Am Ende des Stücks kamen die drei Engel erholt und entspannt aus ihrem Urlaub zurück und stimmten mit den anderen frohgemut in das Lied „Don’t worry be happy“ ein.

 

Danksagung

Wir hatten sehr viel Spaß an dem Projekt und bekamen ein gutes Feedback vom zahlreichen Publikum, über das wir uns sehr freuten. Besonders gefreut haben wir uns auch über die liebevoll gestalteten Zeichnungen, welche die Klassen 1A, 1B, 2A und 2B der Grundschule Vahrn zu unserem Stück anfertigten.




 

Kalenderverkauf

Im Dezember hat sich die Klasse 4 F des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums Brixen ehrenamtlich für den guten Zweck engagiert. In Zusammenarbeit mit der Organisation „Helfen ohne Grenzen“ haben sich die Schülerinnen und Schüler am jährlichen Kalenderverkauf beteiligt.

Bei eisigen Minustemperaturen waren sie in der Stadt unterwegs, um möglichst viele Kalender zu verkaufen und Spendengeld für bedürftige Schülerinnen und Schüler zu sammeln. Letztere gehören einer thailändischen Minderheit an, die aus Burma / Myanmar (Asien) verjagt wurde und nun in thailändischen Flüchtlingscamps unter schweren Bedingungen angesiedelt wurde.

Außerdem gestaltete die Klasse für die gemeinsame Weihnachtsfeier an ihrer Schule einen Beitrag, um ihren Mitschülern einen kleinen Einblick in ihr Projekt zu geben und weitere Kalender zu verkaufen.

Dank der vielen großzügigen Spenden kann jetzt ein Beitrag von 550 € zur angemessenen Schulbildung der Kinder und Jugendlichen vor Ort geleistet werden.



 

Besuch im Bürgerheim Brixen

Die Klasse 4 F verbringt Zeit mit älteren Menschen

Nicht alle älteren Menschen haben Familienmitglieder, die sich um sie kümmern können, da diese oft berufstätig sind oder eine eigene Familie haben. Da ältere Menschen nicht immer die finanziellen Möglichkeiten haben, eine Pflegerin oder einen Pfleger zu beauftragen, gibt es für solche Fälle das Altersheim. Dort gibt es Personal, das den älteren Menschen hilft und sich um sie kümmert. Um den älteren Menschen eine Freude zu bereiten und Abwechslung zu bieten, hat unsere Klasse beschlossen, am 14.11.2018 zwei Stunden mit ihnen zu verbringen. So haben wir im Gemeinschaftsraum gemeinsam musiziert, gesungen und geredet. Eine Schülerin hat mit der steirischen Ziehharmonika gespielt, während andere Schülerinnen dazu getanzt haben. Die Bewohner haben eifrig zu den Takten geklatscht. In diesen zwei Stunden hat unsere Klasse versucht, ein bisschen Freude in den oftmals tristen Alltag zu bringen: Außerdem wollten wir für die älteren Menschen da sein und mit ihnen gemeinsam Zeit verbringen. Den Bewohnern des Altersheims hat besonders das Singen Freude bereitet, während uns vor allem ihr Lachen und ihr Mitwirken berührt haben.


 

Sprachzertifizierung PLIDA

Infos und Termine Frühjahr 2019

Sprachzertifizierung PLIDA

 

Der Bereich Innovation und Beratung im Deutschen Bildungsressort bietet Schülerinnen und Schülern der 4. und 5. Klassen die Möglichkeit an, ein weltweit anerkanntes Zertifikat über die Sprachkompetenzen in Italienisch zu erhalten.

Der erste Prüfungstermin im Frühjahr 2019 für die Niveaustufen B2 und C1 findet am

 

Mittwoch, 03.04.2019

 

statt. Die mündlichen Prüfungen werden am Nachmittag bzw. – je nach Kandidatenanzahl - an den nachfolgenden Tagen durchgeführt.

 

Prüfungsgebühren

Niveaustufe B2: 63 Euro (Gesamtprüfung)

Niveaustufe C1: 75 Euro (Gesamtprüfung)

 

Anmeldeschluss im eigenen Schulsekretariat: 20.02.2019

 

Sozialwissenschaftliches Gymnasium ‚Josef Gasser‘

Bankverbindung

Südtiroler Sparkasse/Schatzamt       39100 Bozen Sparkassenstraße 12

Schatzamtkonto Nr.9130

IBAN-Nummer der Schule:     IT77W 0604511619000000009130

 

Auch im neuen Schuljahr besteht für die Interessierte wieder die Möglichkeit, an einem Vorbereitungskurs teilzunehmen, der in unserer Schule stattfindet. Die Lehrpersonen des Faches Italienisch L2 werden einen Kurs veranstalten. Terminen werden von der eigenen Lehrperson mitgeteilt.

 


 

CLIL

Psychologie in Italienisch

Projekt CLIL 2016/2019

Lust, eine Sprache in einem nicht sprachlichen Fach zu lernen? CLIL (Content and language Integred Learning) ist der Schlüssel dazu. Im sprachintegrierten Unterricht lernen die Schüler/-innen eine Zweit- oder Fremdsprache anhand von inhaltlichen Themen und inhaltliche Themen beim Unterricht der Zweit- oder Fremdsprache.

Die Klasse 4 E nimmt seit dem Schuljahr 2016/17 an CLIL teil und schließt den sprachintegrierten Unterricht im Schuljahr 2018/19 ab. Aus diesem Grund wird ein kleiner Teil des Unterrichts im Fach Psychologie auf Italienisch abgehalten.

Die anfängliche Angst vor CLIL hat schon im Laufe des ersten Jahres des Projekts zur Sprachintegration einem ruhigen und aufnahmebereiten Lernklima Platz gemacht. 

Die Schüler/-innen haben die Erfahrung gemacht, dass sie dazu fähig sind, ein nicht sprachliches Fach in einer Zweit- oder Fremdsprache zu lernen. Es gibt drei gute Gründe, an CLIL teilzunehmen: es festigt das Vertrauen der Schüler/-innen in ihre kommunikativen Fähigkeiten, es erweitert ihre sprachlichen Kompetenzen und es eröffnet den Schüler/-innen neue Bildungsmöglichkeiten.

Ein herzliches Dankeschön an die Klasse 4 E!

 

 

 


 

Upcycling - Geschichte und Gegenwart

Die Klassen 4D und 4E setzten sich im Zeitraum zwischen November 2017 und März 2018 im Rahmen des fächerübergreifenden Unterrichts mit dem Thema "Upcycling in Geschichte und Gegenwart" auseinander.

Im Rahmen der Erarbeitung des Themas führten die Klassen einen Lehrausgang ins Frauenmuseum nach Meran durch. In einem zweiten Schritt recherchierten die Schüler*innen in Kleingruppen zu verschiedenen themenspezifischen  Aspekten. Zur Vertiefung der Thematik besuchten sie den Vortrag zum Thema "Nachhaltigkeit" des Terra-Institutes. Die Ergebnisse der Auseinandersetzung wurden in Form von unterschiedlichen Texten und Plakaten festgehalten.

Im praktischen Teil wurden die Schüler*innen dazu angehalten, selbst Accessoires aus Recyclingmaterialien zu entwerfen und anzufertigen.

 


 

Das SOWI liest vor

Die Grundschulen Terenten und Obervintl zu Besuch im SOWI

Im Schuljahr 2017/18 hatten wir zum zweiten Mal die Möglichkeit, Volksschulkindern im Rahmen des Projektes „Das SOWI liest vor“ Bücher vorzustellen.

Im Vorfeld waren uns einige Schulstunden zur Verfügung gestellt worden, um zusammen mit einer Referentin in der Bibliothek kreative Vorträge auszuarbeiten.

 

Durchführung

Am 12. und 13. April haben wir Gruppen von vier bis fünf SchülerInnen der Grundschulen Terenten und Obervintl Bücher in verschiedenen Sprachen vorgestellt. Wir hatten uns auf vier Bücher pro Gruppe begrenzt: auf jeweils zwei deutsche, ein italienisches und für die vierten und fünften Klassen war auch ein englisches dabei. Mittels Plakaten, Kostümen und diversen Requisiten haben wir den Kindern kreative Einblicke in diese Bücher gegeben.

Im Anschluss an jede Präsentation durften sich die SchülerInnen an einem Spiel versuchen, welches mit Inhalten des jeweiligen Buches verknüpft war. Sodann folgten sie den Symbolen auf dem Boden, um zur nächsten Gruppe zu gelangen.

Abschließend haben wir uns in einem anderen Bereich der Bibliothek zusammengefunden und Minion-Lesezeichen gebastelt.

Insgesamt haben die Vorbereitung, die Präsentationen, das Spielen und Basteln drei Stunden in Anspruch genommen. Wir hoffen, dass das Projekt den Kindern genauso zugesagt hat wie uns.

 

Danksagung

An dieser Stelle möchten wir unserer Bibliothekarin Christine Ferdigg, der Referentin Alessandra Luciani, den Koordinatorinnen Manuela Röd und Christina Prandini sowie unserer Lehrperson Frau Edvige Vono, welche uns einige Stunden zur Verfügung stellte, ein herzliches Dankeschön aussprechen.


 

"A little is a lot"

Kleines kann Großes bewirken

Im heurigen Schuljahr haben wir, die Klasse 4F, das Projekt „A little is a lot. Kleines kann Großes bewirken“ gestartet. Gemäß unserem Motto wollten wir einen kleinen Beitrag für die Schule des Missionars Albert Rienzner in Uganda leisten. So haben wir im Rahmen des Tages der offenen Tür und des Schulmusicals sowie in einzelnen Klassen Schulmaterial, gebrauchte Kleidung und gebrauchtes Spielzeug gesammelt und nach Afrika verschickt.

 

Albert Rienzner und sein Lebenswerk

Inspiriert durch den tragischen Tod seines Bruders, zog es Pater Albert Rienzner (1934 geboren) nach Uganda. Dort lebt er nunmehr seit 47 Jahren und hilft als Missionar und Priester verwaisten Kindern.

Baba“, wie er von den Kindern liebevoll genannt wird, setzt sich vor allem für die Schulbildung und die medizinische Versorgung der Kinder ein. Im Laufe der Zeit gelang es ihm, mit Hilfe von Spenden aus diversen Teilen Italiens einen Kinderhort, eine Schule, mehrere kleinere Familienhäuser und Brunnen vor Ort zu erbauen.

 

Unser Projekt

Wir hatten es uns also zum Ziel gesetzt, Schulmaterial, Kleidung und Spielsachen zu sammeln, um sie "Baba" und seinen Kindern zu schicken.

Damit wir die Spesen für den Versand nach Ostafrika decken konnten, haben wir am Tag der offen Tür und bei den Abendaufführungen des Schulmusicals "Spice guys at highschool" ein Buffet organisiert. Außerdem haben wir im Hintergrund Plakate mit FotosInformationsbroschüren und Dankesbriefen einiger afrikanischer Schüler aufgebaut, um auf "Babas" Tätigkeit aufmerksam zu machen.

Dank der hierbei gesammelten freiwilligen Spenden konnten wir so das Schulmaterial, die Kleidung und die Spielsachen, die uns Schülerinnen und Schüler unserer Schule gebracht hatten, zu "Baba" schicken.

Wir hoffen, dass sich die Kinder über unsere Pakete freuen, und danken allen, die uns so tatkräftig unterstützt haben, sehr herzlich.


 

Besuch des Konzentrationslagers Dachau

Ein gemeinsames Projekt der Klassen 4F und 4A

An unserer Schule ist es mittlerweile zur Tradition geworden, dass die vierten Klassen das Konzentrationslager Dachau besuchen. Im heurigen Schuljahr haben wir, die Klasse 4F, unsere Parallelklasse, die Klasse 4A, im Rahmen des Projektunterrichts durch die Gedenkstätte geführt. 

 

Vorbereitung

Dazu haben wir uns im Vorfeld mit Frau Wieser und Herrn Fischnaller getroffen, um den Ausflug vorzubereiten. Im gemeinsamen Gespräch haben wir beschlossen, die Klasse 4A zunächst durch die wichtigsten Stationen der Gedenkstätte zu führen, um sie dann auf der Basis diverser Aufträge das mittlerweile zum Museum umgestaltete Wirtschaftsgebäude eigenständig erkunden zu lassen.

Sodann haben wir sowohl die einzelnen Vorträge als auch die Stationenarbeiten (vgl. Station 1; grüner Knopf) in Kleingruppen erarbeitet.

 

Der Ausflug

Der Ausflug selbst fand am Dienstag, den 17. April 2018, statt. Zunächst gab uns Frau Wieser einen kleinen Einblick in die Geschichte dieses Konzentrationslagers, das übrigens das erste auf deutschem Boden war.

Sodann stellten die Vertreter der einzelnen Gruppen ihren Mitschülern und der Klasse 4A folgende Bereiche vor: das Jourhaus, den Appellplatz, das Wirtschaftsgebäude, die Baracken, die Krematorien, die vier Gedenkkirchen und die beiden Holocaustmahnmale. Dabei versuchten wir, uns in die desperate Lage der Häftlinge hineinzuversetzen und der Klasse 4A die schrecklichen Ereignisse während des Holocausts nahezubringen. Wir alle spürten die unheimliche und bedrückende Atmosphäre innerhalb dieser durch Stacheldraht, Gräben und Wachtürme gesicherten Mauern.

Nach unserer Führung versammelten wir uns vor dem Museum und teilten unseren Mitschülern und der Klasse 4A die Stationenarbeiten zu den Themen LagerinsassenBestrafung und Bunkermedizinische VersorgungLageressenArbeit und medizinische Experimente aus. Daraufhin bewegten sich die einzelnen Gruppen frei durch die Museumsräume und holten nähere Informationen zu den diversen Themenbereichen ein. Diese wurden später im Geschichtsunterricht nachbereitet.

Den Abschluss vor Ort bildete ein Dokumentarfilm mit erschütternden Originalaufnahmen, den wir gemeinsam anschauten. Er hinterließ bei uns allen einen beklemmenden und zugleich unvergesslichen Eindruck von Dachau.


 

Schulbrücke Europa 2017

Greifswald, 19.10. bis 27.10.2017

SCHULBRÜCKE EUROPA

Greifswald, vom 19. bis 27. Oktober 2017

 

Auch heuer durften wieder acht SchülerInnen der vierten Klassen am Projekt „SchulBrücke Europa“ teilnehmen. Diesmal fand es an der Ostsee in Greifswald statt. Das Thema dieses Seminars war „Erinnern für die Zukunft Europas“. Wir erarbeiteten in national gemischten Gruppen verschiedene Themen wie z.B. Bildung, Ökonomie, Frieden, Krieg und Demokratie. Die Gruppen bestanden aus Schülern aus Schweden, Frankreich, Slowakei, Rumänien und Deutschland, und wir versuchten zusammen Lösungsvorschläge für die Zukunft Europas zu entwickeln.

Während der arbeitsintensiven Woche durften wir die Städte Greifswald und Stralsund besichtigen, waren auf dem naheliegenden Strand und hatten zusammen mit den neuen Freunden viel Spaß. Highlights dieser Woche waren die nett vorgetragenen Rollenspiele, in denen die verschiedenen Gruppen sich und ihre Länder vorstellten, und das internationale Buffet.

Wir sind froh, dass wir an diesem Projekt teilnehmen durften, hier viele schöne Erlebnisse gehabt haben und neue Freundschaften schließen durften.

Ein besonderer Dank gilt Herrn Prof. Richard Firler, der uns auf dieser Reise begleitet und uns eine unvergessliche Zeit ermöglicht hat.

Die Träger und Sponsoren der „SchulBrücke Europa“ sind die Europäische Jugendbildungs- und Begegnungsstätte Weimar, die Deutsche Nationalstiftung und die Robert-Bosch-Stiftung.

 

 

Alena Kerer 4A, Maria Kasslatter 4A, Veronika Wolf 4A, Noah Pliger 4B, Margit Aukenthaler 4D, Alexandra Pradi 4F, Sabrina Strickner 4F, Viktor Di Maggio 4F


 

SchulBrücke 2016/17

SchulBrücke 2016/17

 

SchulBrücke Europa vom 20. bis zum 28. November 2016 in Weimar

Auch im Schuljahr 2016/17 durften wieder acht ausgewählte, interessierte Schüler der vierten Klassen unserer Schule an der „SchulBrücke Europa“ teilnehmen. Diese fand heuer vom 20. bis zum 28. Oktober 2016 in Weimar statt. Das Thema hieß: „Erinnern für die Zukunft Europas“.

Das Ziel der „SchulBrücke Europa“ ist es Schüler aus möglichst verschiedenen Städten aller Staaten der Europäischen Gemeinschaft zusammen zu bringen und miteinander an Modellen für eine gemeinsame Zukunft arbeiten zu lassen.

Zusammen mit unserem Gymnasium waren zu diesem Termin auch noch sechs andere Oberschulen, und zwar aus Frankreich, Schweden, Rumänien, der Slowakei und Deutschland eingeladen.

Die Inhalte der lernintensiven Veranstaltungen waren die gemeinsame europäische Geschichte und historische und zeitgeschichtliche Themen, wie „Nationenbildungen“, „Aktuelle politische Entwicklungen“ und „Die gemeinsame Zukunft in Europa“.

In der Woche voller Vorlesungen, Gruppenarbeiten, Präsentationen gab es auch eine Exkursion nach Erfurt, der „schönsten Stadt Thüringens“ und in die Weimarer Innenstadt mit dem Goethe- und  Schillerhaus.

Insgesamt war es eine ereignisreiche, schöne Woche, in der wir viel gelernt haben und auch viele neue Freundschaften mit interessanten Menschen schließen konnten.

Wir Schüler sind den Trägern der „SchulBrücke Europa“, vor allem der Europäischen Jugendbildungs- und Begegnungsstätte Weimar, der Deutschen Nationalstiftung sowie der Robert-Bosch-Stiftung, sehr dankbar für diese überaus lehrreiche Erfahrung.

 

Lukas Dorfmann 4 D

Matthias Fistill 4 F

Matthias Gamper 4 A

Katarina Kier 4 C

Sonja Lechner 4 B

André Premstaller 4 B

Lisa Rabanser 4 B

Greta Webhofer 4 C


 

Rom 2017

Zur Wahlveranstaltung „Roma subterranea“:

 

Wir, 15 Schülerinnen und Schüler aus allen dritten Klassen des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums „Josef Gasser“, haben uns im Verlauf des Schuljahres 2016/17 an vielen Montagnachmittagen zur ausführlichen Vorbereitung auf die fünftägige Reise zum „Unterirdischen Rom“ vom 27. bis zum 31. März getroffen.

Nach dem Abschluss unserer Fahrt können wir nun auf diese ereignisreichen und schönen Tage zurückblicken. Dank der Organisation und den fachkundigen Erklärungen unseres Geschichtelehrers haben wir in dieser Zeit nicht nur die typischen touristischen Sehenswürdigkeiten, wie das Kolosseum oder den Vatikan, gesehen, sondern auch viele ungewöhnliche, die zum Teil üblicherweise für Besucher gar nicht zugänglich sind.

Dabei erstaunten uns vor allem die Häuser des Kaisers Augustus und seiner Frau Livia auf dem Palatin mit ihren wunderbar erhaltenen Wandmalereien und das tief unter der Erde liegende Grab des Pomponius Hylas an der Via Latina, das sich in einem hervorragenden Zustand erhalten hat. Aber auch die Caracalla-Thermen, die Ausgrabungen von Ostia antica, der nach Pompeji zweitgrößten Ausgrabungsstätte in Italien, sowie das Forum Romanum haben uns durch ihre enormen Ausmaße sehr beeindruckt.

Lehrreich und auch von der Stadtatmosphäre her sehr schön waren auch die allabendlichen zusätzlichen Spaziergänge durch unterschiedliche Stadtviertel.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir unser Wissen und Verständnis in vielen Bereichen, wie Geschichte, Kunstgeschichte und Archäologie durch das Wahlfach „Roma subterranea“ beträchtlich erweitern konnten.

 

Lisa Maria Pernthaler (3D)

Jonas Pietersteiner (3A)

Noah Plieger (3B)

Sabrina Schatzer (3F)

Daniela Wiedenhofer (3D)


 

SchulBrücke 2015/16

SchulBrücke 2015/16 

 

Nachdem sich die Schülerinnen der letztjährigen 4 D unseres Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums „Josef Gasser“ in Weimar so gut geschlagen hatten, sind wir auch im heurigen Schuljahr 2015/2016 wieder zur Teilnahme an einer Veranstaltung der „SchulBrücke Europa“ eingeladen worden.

Diesmal  nicht mehr nach Weimar, sondern in die Universitätsstadt Heidelberg in Baden-Württemberg. Vom 8. bis zum 16. Oktober durften dort heuer sogar zwei SchülerInnen mehr, also insgesamt acht, an dieser sehr lernintensiven pädagogischen Veranstaltung teilnehmen. Anders als im Vorjahr sind dafür in diesem Jahr in Absprache mit den jeweiligen Fachlehrern SchülerInnen aus verschiedenen vierten Klassen ausgewählt worden.

Insgesamt haben sich an diesem Projekt zusammen mit unserer noch fünf andere Schulen aus Rumänien, Dänemark, Holland, Deutschland und der Slowakei beteiligt.

 

Die Schwerpunkte der wiederum hervorragend organisierten Veranstaltung waren - so wie im letzten Jahr - die gemeinsame europäische Geschichte, vor allem das Thema „Politische Entwicklungen“ sowie die unterschiedlichen Zugänge zu den Begriffen „Nation“ und „Europa“.

Am ersten Tag durften die einzelnen Schulgruppen ihr Land, ihre Nation, ihre Stadt und ihre Schule vorstellen. Unsere Gruppe hatte dazu ein kurzes Theaterstück eingeübt. Die nächsten Tage waren ausgefüllt mit interessanten Vorträgen. Nach diesen konnten die immer wieder neu gemischten Schülergruppen gemeinschaftlich didaktisch gut durchdachte Arbeitstechniken nutzen, um unter Anleitung der Referenten und der begleitenden Lehrer ausgewählte Bereiche zu erarbeiten und zu vertiefen.

Die enge Zusammenarbeit mit den ebenfalls sehr interessierten SchülerInnen anderer Länder hat viel zum besseren gegenseitigen Verständnis beigetragen, was ja auch sicher die Absicht der Planer der „SchulBrücke Europa“ gewesen ist.

 

Im kommenden Schuljahr 2016/17 darf unsere Schule erfreulicherweise wieder an der „SchulBrücke Europa“ teilnehmen, vermutlich ebenfalls im Oktober. Dieses Mal in der Universitätsstadt Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern, also ganz oben in Norddeutschland. Die dafür nötigen Vorbereitungen werden im März 2016 beginnen.

 

Den Trägern und Sponsoren der „SchulBrücke Europa“, vor allem der Europäischen Jugendbildungs- und Begegnungsstätte Weimar, der Deutschen Nationalstiftung, deren Gründer der jüngst verstorbene ehemalige deutsche Bundeskanzler Helmuth Schmidt war, und der Robert-Bosch-Stiftung, sei auch an dieser Stelle herzlich für ihre generöse finanzielle Unterstützung gedankt, durch die unseren Schülern erst die Teilnahme ermöglicht worden ist.


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Sozialwissenschaftliches Gymnasium
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