Projekte




 

Theaterworkshop

Fragen., Fragen?, Fragen!, Fragen

Fragen., Fragen?, Fragen!, Fragen

 

Ein theaterpädagogischer Workshop im Auftrag des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums „Josef Gasser“, Brixen: In zwölf Schulstunden beschäftigen sich sechs Schülerinnen und drei Schüler mit Fragen an sich selbst. Durch theaterpädagogische Übungen suchten sie nach einem authentischen Ausdruck und versuchten dabei, dem Prinzip „Weniger ist mehr“ auf die Spur zu kommen.

 

Die Corona-Pandemie hat auch und vor allem bei den Jugendlichen ihre Spuren hinterlassen. Fernunterricht im Lockdown und daraus resultierende mangelnde soziale Kontakte haben die jungen Menschen vor besondere Herausforderungen gestellt. In diesem Sinne wollte die Schulleitung des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums „Josef Gasser“ in Zusammenarbeit mit der Sozialpädagogin Roswitha Gasser, der Bibliothekarin Christine Ferdigg und dem Theaterpädagogischen Zentrum Brixen zehn Schüler*innen der ersten und zweiten Klassen einen theaterpädagogischen Workshop anbieten, der den Jugendlichen die Möglichkeit geben sollte, neue Erfahrungen zu sammeln und die Emotionen der Theaterarbeit zu erleben. Unter der Leitung des Theaterpädagogen Thomas Troi (TPZ Brixen) konnten die Schüler*innen das Thema „Fragen“ durch theaterpädagogische Übungen und Spiele kreativ untersuchen. Von den gemeldeten zehn Schüler*innen nahmen schlussendlich neun teil. Vor anderen sich darzustellen, ist eine Herausforderung, an die sich die Gruppe mit Respekt und Umsicht annäherte und der sich die Schüler*innen im Laufe des Projektes auch stellten. „Nervosität, Neugier, etwas Angst, dass es eine Herausforderung wird“, so hat eine Schülerin ihre Erwartungen in Hinblick auf das Theaterprojekt beschrieben. Theaterspielen ist Agieren mit Kopf, Herz und Hand, die Suche nach dem authentischen Ausdruck ist ein angestrebtes Ziel und besonders für Jugendliche mit ihrer Unsicherheit immer auch eine Gratwanderung, die eigene Komfortzone zu verlassen. Da jede Theaterarbeit auch Kommunikation mit Publikum ist, wurde eine Videopräsentation als Workshopergebnis erstellt. Unter dem Titel „Fragen., Fragen?, Fragen!, Fragen“ produzierte die Gruppe ein kurzes Video mit den Fragen an die eigene Person, das zum Nachdenken anregen soll. Ziel war es, so reduziert wie möglich zu sein. Nur ein Gesicht und eine Frage reichten aus, um Emotionen zu vermitteln, und für die Schüler war es erstaunlich zu sehen, welche Ausstrahlung und Präsenz sie vermitteln können, wenn sie ganz bei sich bleiben. „Es war cool. Danke.“, war daher auch die einhellige Rückmeldung der teilnehmenden Schüler*innen. 

Ein großer Dank gilt der Raiffeisenkasse Eisacktal, welche durch ihre finanzielle Unterstützung die Realisierung des Projektes erst möglich gemacht hat.

Das Video kann hier abgerufen werden: https://drive.google.com/file/d/1wJm-Af3VWbUdrIDTxdXFS8PhakaGhl_K/view?usp=sharing .


 

Umfrage zum Fernunterricht

Link zum Ergebnis der Umfrage der Klasse 3E zum Thema „Fernunterricht oder Präsenz“:

https://forms.office.com/Pages/AnalysisPage.aspx?id=SmWl29NSOEu6LRPby9nJ_3bqUaQmXTNDoNrARQZTCHhUNlRHR0pTM1FDVUJFVzM4VjJCRkE4MVJRTC4u&AnalyzerToken=VnP6wHpe3sgPvTEF5IzkNvn7I4gZ9a2O


 

„Hoffnung im Schuhkarton“

Projekt der Klasse 2F

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2F des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums „Josef Gasser“ besuchten kürzlich die Übernachtungsstätte in Brixen und verteilten Hilfspakete an Obdachlose. Diese Aktion fand im Rahmen eines Projektes statt, das die Klasse im heurigen Schuljahr gemeinsam mit der OEW durchführte. Betreut wurden die Schülerinnen und Schüler dabei von ihren Lehrern Katya Peer und Markus Rinner.

Die Hilfspakete, die mit Hygieneartikeln, wie Zahnbürste, Zahnpasta, Seife und Desinfektionsmittel befüllt waren, wurden zunächst in der Altstadt an einige Bedürftige verteilt. Die übriggebliebenen Pakete wurden anschließend in die Übernachtungsstätte gebracht. Der Heimleiter Josef Schwarz gewährte hierbei den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in den schwierigen Alltag der zumeist männlichen Bewohner.

Mit dieser Aktion möchte die Klasse auf die prekäre Situation von obdachlosen Menschen in unserer Stadt aufmerksam machen und ein kleines Zeichen gegen Armut setzen.




 

Berufe stellen sich vor

Ein Angebot für Maturanten

DAMIT SIE DEN RICHTIGEN WEG FÜR SICH SELBST FINDEN MÖGEN!

 

Vor kurzem fand am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium „Josef Gasser“ in Brixen ein nachmittägliches Webinar für die Maturantinnen und Maturanten statt, welches in dieser Form bisher noch nie an unserer Schule stattgefunden hat. Dabei haben sich Vertreterinnen und Vertreter aus elf Berufen den Maturantinnen vorgestellt.

Die Bandbreite der Berufe reichte von Ärztinnen, Pharmazeutinnen und Psychologen zu Rechtsanwälten und Ergotherapeutinnen, von Physiotherapeuten und Krankenpflegerinnen zu pädagogischen und musikerzieherischen Berufen.

Es wurde auf die Sonnenseiten, aber auch auf manche Schattenseite dieser Berufe eingegangen. Die Thematik der Ausbildungswege wurde besprochen, die Fähigkeiten, um diese Berufe erfolgreich auszuüben, standen ebenfalls im Fokus der Gespräche. Es kamen auch die Karrieremöglichkeiten und die Entlohnungsaspekte zur Sprache. Im Anschluss konnten die Teilnehmer vertiefende Fragen an die Vertreter der jeweiligen Berufe stellen.

Da die Referentinnen und Referenten, die allesamt unentgeltlich ihre Zeit dem Sozialwissenschaftlichen Gymnasium Brixen zur Verfügung stellten, aus der persönlichen Praxis sprachen, fanden sie regen Anklang und konnten für die anstehende wichtige Berufs- und Studienwahl der Maturantinnen und Maturanten wertvolle Impulse vermitteln.

 

Egon Moroder



 

„Stricken für einen guten Zweck“

Die Klassen 3A, 5A und 5E stricken für einen guten Zweck

 

Im Herbst 2020 nahmen drei Klassen unserer Schule am Projekt „Stricken für einen guten Zweck“ der Messe Bozen teil, in dessen Rahmen warme Wintersachen für obdachlose Frauen und Männer in Südtirol angefertigt wurden. Unsere Religionslehrerin Frau Maria Theresia Unterkircher stellte das Projekt den Klassen 3A, 5A und 5E vor, worauf diese sofort mit Begeisterung zusagten. Sie legten sich eifrig ins Zeug und strickten bzw. häkelten zahlreiche Mützen, Schals, Socken und Handschuhe. Auch die Familien wurden mit einbezogen - so strickten einige Mütter und Omas ebenfalls fleißig mit. Am 1. Dezember 2020 werden die Strickwaren in Bozen verteilt.
Sinn der Sache war, dass alle Beteiligten erfahren, dass man mit kleiner Mithilfe etwas Wichtiges bewirken kann. Viele Menschen werden so nämlich vor der Kälte des Winters geschützt und auch die Wärme der Mitmenschen dürfen sie spüren, denn jedes handgefertigte Kleidungsstück ist auch ein wenig innere Wärme, nämlich gelebte Nächstenliebe. So hoffen wir, dass wir mit dieser Aktion viel konkrete Wärme verschenken konnten.
Ein großes Dankeschön geht auch an das Wollgeschäft „Plunger“ in Brixen und das Geschäft „Pius Stampfl“ in Mühlbach, die uns mit zahlreicher Wolle versorgten. 

Hannah Sulzenbacher, 3A



 

ENGLISH WRITING CHALLENGE

It was our English language assistant’s idea: Whatever else this lockdown was, it was also a time for stories! Listening to stories, reading stories, telling stories – or writing stories yourself? – As soon as it was suggested, invitations for the writing challenge were sent out to the students. Eight of them took part and sent in their own short stories to Annoushka Clear, recent English language and literature graduate from the University of Oxford. According to Annoushka, “they were all of a very high quality”, which made it difficult for her to decide on the winner, but she finally decided to award the prize to Verena Prosch from class 2D for her story “Emerald Eyes”. The runners up are Kathia Schmalzl (1D) and Alena Plank (5B). Congratulations to all of them!

The mystery prize for Verena is on its way from London! Here is her story ...

 

Emerald Eyes

“Why did you try to kill me?” I asked the man in front of me on the ground. He didn’t seem much older than I looked, maybe twenty. My foot was on his back and the dagger was lying useless next to him. I leaned down and picked it up.

“Why did you try to kill me?” I asked again, louder, more demanding. But the man didn’t say a word. I grabbed him and held the dagger to his throat. The day had started so well and now THIS. Gosh...

“Why. Did. You. Try. To. Kill. Me!” It wasn’t a question anymore; I shouted every word. But the man... He just looked at me and smiled. He didn’t seem to care about the dagger, so I pressed it closer to his throat and some blood trickled out.

“Tell me why the hell you wanted to kill me!” I demanded.

“Who doesn’t want to kill you, witch?” His voice was as cold as ice and cutting like glass, but he kept smiling.

“You think you are extra brave, don’t you?” Now I was the one smiling. Suddenly he unexpectedly snatched the dagger from my hand and stabbed it in my back. I was too shocked to react and also the man seemed frozen, as if he couldn’t believe what he had just done. I sighed and then slowly pulled the dagger out of my back.

“Dumb boy,” I whispered, “I thought you knew that witches couldn’t be killed so easily.” The frightened look on his face made me laugh. “Don’t worry, I won’t kill you. I don’t think that’s very kind.” His striking emerald eyes widened. “But if you try to kill me again – and I hope that won’t happen – I won’t be so gracious.” He nodded and got up. I also got up and tapped the dust off my pants. The man turned around and wanted to go, but I stopped him.

“Wait,” I said, “you forgot your dagger.” I gave him back his dagger. He looked at me incredulously.

“Thank you,” he said slowly and then he mumbled, “You are different.” Then he was gone and I was alone in the forest. I took a deep breath and felt the wound that the dagger had left slowly healing. Actually, I was on my way home when this young man attacked me. Witches constantly got attacked by people and I hated it. Why couldn’t we just live together in peace? The witches weren’t the problem, but the people. They were afraid of us and jealous of our powers at the same time. Attacks have become more common lately. I didn’t know how to make them accept us...

I continued on my way and finally arrived at home. My “home” was a small hut hidden in the forest where I lived with my mother and my younger brother. I entered and was immediately hugged by my brother. He was three years younger than me and therefore 215, but his body looked like he was fifteen and mine like I was eighteen. Our bodies didn’t age. We could choose how old we wanted to look. Kasper thought it would be funny if he looked like a fifteen-year-old teenage boy but in reality was two hundred years older. After that I thought that immortality makes you humourless sometimes. But so that he wouldn’t be the only one, I did the same thing. I looked like an eighteen-year-old girl, but in reality I was 218 years old. Once you have decided on an appearance, it is difficult to change it again.

“Elaine, you are back!” he shouted.

“Calm down, Kasper. Of course I’m back,” I said, “and now please let me go, I can’t breathe!” He let go of me and because I had my hair tied up, he immediately discovered the blood stain on my back.

“Holy crap, did someone stab you?” he asked.

“Yes, the fourth time this week. And today it’s just Thursday. The culprit totally ruined my nice white T-shirt. The blood will never ever come out!” I complained.

“Did you kill him?” Kasper asked.

“No, I didn’t,” I answered.

“What the heck?! Bloody hell, why didn’t you kill him?! He definitely wanted to kill you and you just let him go like the other three guys this week? I can’t believe this!”

“Kasper, calm down. I think that all of these people are just tools. I think that they were all recruited by someone who told them to kill witches.”

“And I think that you should’ve killed them. The number of my wounds is the number of my dead enemies!” He really liked this saying and therefore said it all the time. I rolled my eyes.

“You should’ve seen them. They all tried to kill me with a dagger. With a dagger! They really had no clue, Kasper!”

“If you think so...”

“We have to find out who their... boss – or I don’t know what to call it – is. We have to find the person who sent all those people in the forest with the mission to kill us.”

“We should meet with the other witches and discuss this situation with them,” Kasper suggested.

“Let’s send them a fire message!” So we sent a fire message to all the witches who lived in our forest and asked them to come to the large clearing at midnight the next day. And because that was a very important topic, luckily they all came. We gathered around a big bonfire. Exactly as the people know it from all the legends and myths about witches.

“Elaine,” the chief witch said, “tell us about your experience with the people who’ve tried to kill you in the past few weeks.”

I wanted to answer but I suddenly felt very strange and couldn’t open my mouth anymore.

“Elaine?” The voice changed and got deeper. I opened my eyes and winced. I was in my room in my bed and realized that it all was just a dream. I breathed a sigh of relief.

“Elaine?” the voice asked again. But now it was the voice of a man. I turned my head to the side and a pair of emerald eyes that seemed very familiar were looking at me...

 

By Verena Prosch, 2D



 

Musik verbindet

Musik vermittelt Lerninhalte im Fach Englisch

Im Fernunterricht wurde Shakespeares Stück "Romeo and Juliet" behandelt. Die Schüler*innen der 3A sollten ein Lied finden, welches die im Stück behandelten Themen Liebe, Hass, Tod, Schmerz anspricht und denselben Song selbst musikalisch interpretieren.
 
Im Fernunterricht wurde das Thema "Irish Conflict" behandelt. Die Schüler*innen der 5A sollten ein Lied finden, welches diese Thematik behandelt und denselben Song selbst musikalisch interpretieren.

Link zu den Songs:   http://drive.google.com/drive/folders/1pWKaMr0TCqT0D8rrVTqdcd38io8nLMXI?usp=sharing




 

Faschingsfeier im Kindergarten Rosslauf

Am Unsinnigen Donnerstag feierten die Schüler*innen der Klasse 1A mit den Kindern des benachbarten Kindergartens Rosslauf Fasching. Mit unterhaltsamen Spielen, magischen Zaubertricks und kurzweiligen Geschichten bereiteten sie den Kleinen ein vergnügliches Faschingsfest: Während sie mit Corinna und den beiden Marias in die lustige Bilderbuchwelt der „Dummen Augustine“ eintauchten und Amelie, Elisa, Leonie und Valentina für sie amüsante Faschingsspiele vorbereitet hatten, vollführte der Zauberer Laurin mit seinen beiden Assistentinnen Anne und Linda magische Zaubertricks. Tief in die Trickkiste griffen auch Celine, Johannes, Lisa und Valentina, die mit den Kindern Luftballons zu fröhlich-frechen Figuren formten. Anna, Lia und die beiden Kathrins inszenierten indes das spannende Kasperltheater „Der verzauberte Kuchen“.

Die Faschingsfeier endete mit einer gemeinsamen musikalischen Darbietung auf unserem Pausenhof, zu der auch die Eltern der Kinder eingeladen waren.


 

Zwischen Erfolgswünschen und Versagensängsten

Vortrag von Prof. Dr. Andreas Conca über Adoleszenzkrisen

Am Dienstag, den 28.01.2020, hielt Prof. Dr. Andreas Conca in unserer Schulbibliothek einen Vortrag rund um das Thema Adoleszenzkrisen, ihre Ursachen, Krisenbewältigung und Präventionsmaßnahmen. Prof. Conca ist Primar des Psychiatrischen Dienstes in Bozen und Koordinator der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Südtirol. Des Weiteren hält er an der Pädagogischen Fakultät der Freien Universität Bozen in Brixen Lehrveranstaltungen zur Kinder- und Jugendneurologie und unterrichtet an der Claudiana in Bozen.

Mit direkten Fragen an das Publikum gelang Prof. Conca eine gute Bindung zu seinen Zuhörer*innen. Anhand zahlreicher Beispiele ging er immer wieder auf Ursachen ein, aus denen Jugendliche in eine Krise geraten, zeigte aber zugleich auch Möglichkeiten auf, diese zu bewältigen. Dabei legte er den Fokus auf die 5. Entwicklungsstufe nach dem Modell des Psychologen Erik H. Erikson, welche in der Adoleszenz – also im Jugendalter – durchlebt wird. In dieser Phase der Entwicklung sei der Schlüssel das Finden des „Ichs“: Es gehe darum, sich selbst zu finden, seine Träume zu nähren und auf ihre Realisierbarkeit zu überprüfen. Bei diesem Prozess sehen sich die jungen Erwachsenen immer wieder vor Entscheidungen und Herausforderungen gestellt, die manche aus dem Gleichgewicht bringen. Nicht von ungefähr komme der Begriff Krise aus dem Altgriechischen und bedeute soviel wie "entscheiden" bzw. "Entscheidungen treffen".
In diesem Zusammenhang ist Prof. Conca besonders auf die Problematik des Konsums von Suchtmitteln wie Nikotin, Alkohol und weiteren Drogen bei Jugendlichen eingegangen. Zugleich warnte er davor, dass ein übermäßiger Konsum Psychosen, Krisen oder weitere Störungen hervorrufen könne.

Wenngleich sich manche gewünscht hätten, dass Prof. Conca den Fokus mehr auf die Bewältigung der beschriebenen Krisen legt, hat sein Vortrag bei den meisten Schüler*innen großen Anklang gefunden. Sie waren sich darin einig, dass die Präsentation informativ und anschaulich war und wichtige Themen aufgeworfen wurden.

Jasmin Gfader, 4A
 

 


 

Geschichte in Comics

Am Mittwoch, den 05. Februar, tauchten einige dritte Klassen mit Norbert Parschalk in die gleichermaßen spannende wie lehrreiche Welt der historischen Comics und Graphic Novels ein. Anschaulich, informativ, wortgewandt und mit so manchem Augenzwinkern beleuchtete der Vahrner Historiker Charakteristika und Möglichkeiten der „gezeichneten Geschichte“, die er an zahlreichen Beispielen veranschaulichte. Zugleich gewährte er interessante Einblicke in die aufwändige Recherche- und Hintergrundarbeit und die mitunter komplexe, aber in erster Linie anregende Zusammenarbeit zwischen Autor und Illustrator.

Zusammen mit dem Graphiker und Illustrator Jochen Gasser brachte Norbert Parschalk selbst drei historische Comics heraus: Humorvoll, geschichtsgetreu und lehrreich zugleich illustrierten sie die Geschichte des Tiroler Volkshelden Andreas Hofer (2009), des streitbaren Rebellen und Bauernführers Michael Gaismair (2012) und der ewig jungen Kaiserin Si(s)si (2018).


 

Kindertheater der Klasse 2A

"Trau dich"

Das alljährliche Kindertheater der 2. Klasse mit Landesschwerpunkt Musik war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Wir, die Klasse 2A, brachten unter der Leitung unserer Musik- und Klassenlehrerin Maria Wassermann das musikalisch untermalte Bühnenstück Trau dichauf die Bühne. Vier Monate lang haben wir eifrig am Drehbuch geschrieben, Lieder umgedichtet und Musikeinlagen und Szenen geprobt. Ende Januar 2020 war es dann endlich soweit: Auf die Premiere vom 29. Januar folgten weitere vier Aufführungen für Grundschulklassen, Eltern, Freunde und Schüler*innen unserer Schule.

 

Zum Inhalt des Stücks

Die kleine Mia hat Angst vor der Dunkelheit. Eines Abends wird sie von der Fee Trixie in ein Zauberland namens Avalon entführt. Die Wesen, die dort leben, brauchen nämlich ihre Hilfe: Der Zauberkönig hat alles, was Freude macht, im Lande verboten. Darunter auch die Musik. All das tat er, da er vor zwei Jahren sein Ein und Alles verloren hat: seine geliebte Tochter. Nach dieser Tragödie zog er sich in sein Schloss zurück und umfriedete es mit einem hohen Wall, um alle magischen Wesen von sich fernzuhalten. Weil Mia ein gewöhnlicher Mensch ist, besitzt sie die Fähigkeit, den Wall zu durchdringen und den König umzustimmen.

Auf dem Weg zum Schloss lernt sie die verschiedenen Bewohner des Wunderlandes kennen. Darunter auch die Zwerge, welche trotz des großen Verbots in ihrem Gasthaus musizieren und sich vergnügen. Sie müssen jedoch stets auf der Hut sein, denn der Zauberkönig hat drei furchterregende Monster ausgesandt, um sicherzustellen, dass alle seinem Gesetz Folge leisten. Auch Mia macht Bekanntschaft mit den drei unheimlichen Gesellen, die sie mit Hilfe der Zwerge und Feen umstimmen und für ihr Vorhaben gewinnen kann.

Am Wall aber muss Mia alleine weiter. Dies fällt ihr anfangs nicht leicht, da sie einen dunklen Wald durchqueren muss, um ins Schloss zu gelangen. Letztlich aber überwindet sie ihre Angst und dringt zum Zauberkönig vor. Dieser ist nicht gerade erfreut, sie zu sehen, doch Mia schafft es, ihn zur Vernunft zu bringen. Sie führt ihm vor Augen, wie schlecht es seinem Volk geht, und dass seine Tochter dies bestimmt nicht gewollt hätte. In der Folge löst der Zauberkönig den Wall auf und entschuldigt sich bei seinen Untertanen. Am Ende singen alle gemeinsam das Lied „We’re All In This Together” und tanzen ausgelassen dazu.

Doch Mia kann nicht für immer in Avalon bleiben: Trixie bringt sie wieder zurück in ihr Bett in der normalen Welt.

 

Danksagung

In der Zeit, in der wir an diesem Projekt arbeiteten, haben wir sowohl im organisatorischen als auch im Theaterbereich wertvolle Erfahrungen gesammelt. Daneben sind wir als Klasse noch näher zusammengewachsen und hatten eine hervorragende Zeit.

Ein spezielles Dankeschön gilt in diesem Zusammenhang Erich Meraner, der uns schauspielerisch auf die Bühne vorbereitet und zusammen mit dem Kostümverleih „Fundus“ mit Kostümen versorgt hat. Nicht zu vergessen sind natürlich die zahlreichen Zuschauer*innen, die zu den Aufführungen gekommen sind und uns ein so gutes Feedback gegeben haben.


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Sozialwissenschaftliches Gymnasium
JOSEF GASSER Brixen

Ignaz-Mader-Str. 3
39042 Brixen

 

Tel: 0472 20 08 83
Fax: 0472 83 09 82

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Direktorin Dr. Martina Stifter

 

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