Projekte


 

Musik verbindet

Musik vermittelt Lerninhalte im Fach Englisch

Im Fernunterricht wurde Shakespeares Stück "Romeo and Juliet" behandelt. Die Schüler/innen der 3A sollten ein Lied finden, welches die im Stück behandelten Themen Liebe, Hass, Tod, Schmerz anspricht und denselben Song selbst musikalisch interpretieren.
link zu den Songs:  https://drive.google.com/drive/folders/1fnyvvX52Yxfp7gYvRcXU_Dcq7-cbawSo?usp=sharing
 
Im Fernunterricht wurde das Thema "Irish Conflict" behandelt. Die Schüler/innen der 5A sollten ein Lied finden, welches diese Thematik behandelt und denselben Song selbst musikalisch interpretieren.

link zu den Songs:   https://drive.google.com/drive/folders/1pWKaMr0TCqT0D8rrVTqdcd38io8nLMXI?usp=sharing 




 

Faschingsfeier im Kindergarten Rosslauf

Am Unsinnigen Donnerstag feierten die Schüler*innen der Klasse 1A mit den Kindern des benachbarten Kindergartens Rosslauf Fasching. Mit unterhaltsamen Spielen, magischen Zaubertricks und kurzweiligen Geschichten bereiteten sie den Kleinen ein vergnügliches Faschingsfest: Während sie mit Corinna und den beiden Marias in die lustige Bilderbuchwelt der „Dummen Augustine“ eintauchten und Amelie, Elisa, Leonie und Valentina für sie amüsante Faschingsspiele vorbereitet hatten, vollführte der Zauberer Laurin mit seinen beiden Assistentinnen Anne und Linda magische Zaubertricks. Tief in die Trickkiste griffen auch Celine, Johannes, Lisa und Valentina, die mit den Kindern Luftballons zu fröhlich-frechen Figuren formten. Anna, Lia und die beiden Kathrins inszenierten indes das spannende Kasperltheater „Der verzauberte Kuchen“.

Die Faschingsfeier endete mit einer gemeinsamen musikalischen Darbietung auf unserem Pausenhof, zu der auch die Eltern der Kinder eingeladen waren.


 

Zwischen Erfolgswünschen und Versagensängsten

Vortrag von Prof. Dr. Andreas Conca über Adoleszenzkrisen

Am Dienstag, den 28.01.2020, hielt Prof. Dr. Andreas Conca in unserer Schulbibliothek einen Vortrag rund um das Thema Adoleszenzkrisen, ihre Ursachen, Krisenbewältigung und Präventionsmaßnahmen. Prof. Conca ist Primar des Psychiatrischen Dienstes in Bozen und Koordinator der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Südtirol. Des Weiteren hält er an der Pädagogischen Fakultät der Freien Universität Bozen in Brixen Lehrveranstaltungen zur Kinder- und Jugendneurologie und unterrichtet an der Claudiana in Bozen.

Mit direkten Fragen an das Publikum gelang Prof. Conca eine gute Bindung zu seinen Zuhörer*innen. Anhand zahlreicher Beispiele ging er immer wieder auf Ursachen ein, aus denen Jugendliche in eine Krise geraten, zeigte aber zugleich auch Möglichkeiten auf, diese zu bewältigen. Dabei legte er den Fokus auf die 5. Entwicklungsstufe nach dem Modell des Psychologen Erik H. Erikson, welche in der Adoleszenz – also im Jugendalter – durchlebt wird. In dieser Phase der Entwicklung sei der Schlüssel das Finden des „Ichs“: Es gehe darum, sich selbst zu finden, seine Träume zu nähren und auf ihre Realisierbarkeit zu überprüfen. Bei diesem Prozess sehen sich die jungen Erwachsenen immer wieder vor Entscheidungen und Herausforderungen gestellt, die manche aus dem Gleichgewicht bringen. Nicht von ungefähr komme der Begriff Krise aus dem Altgriechischen und bedeute soviel wie "entscheiden" bzw. "Entscheidungen treffen".
In diesem Zusammenhang ist Prof. Conca besonders auf die Problematik des Konsums von Suchtmitteln wie Nikotin, Alkohol und weiteren Drogen bei Jugendlichen eingegangen. Zugleich warnte er davor, dass ein übermäßiger Konsum Psychosen, Krisen oder weitere Störungen hervorrufen könne.

Wenngleich sich manche gewünscht hätten, dass Prof. Conca den Fokus mehr auf die Bewältigung der beschriebenen Krisen legt, hat sein Vortrag bei den meisten Schüler*innen großen Anklang gefunden. Sie waren sich darin einig, dass die Präsentation informativ und anschaulich war und wichtige Themen aufgeworfen wurden.

Jasmin Gfader, 4A
 

 


 

Geschichte in Comics

Am Mittwoch, den 05. Februar, tauchten einige dritte Klassen mit Norbert Parschalk in die gleichermaßen spannende wie lehrreiche Welt der historischen Comics und Graphic Novels ein. Anschaulich, informativ, wortgewandt und mit so manchem Augenzwinkern beleuchtete der Vahrner Historiker Charakteristika und Möglichkeiten der „gezeichneten Geschichte“, die er an zahlreichen Beispielen veranschaulichte. Zugleich gewährte er interessante Einblicke in die aufwändige Recherche- und Hintergrundarbeit und die mitunter komplexe, aber in erster Linie anregende Zusammenarbeit zwischen Autor und Illustrator.

Zusammen mit dem Graphiker und Illustrator Jochen Gasser brachte Norbert Parschalk selbst drei historische Comics heraus: Humorvoll, geschichtsgetreu und lehrreich zugleich illustrierten sie die Geschichte des Tiroler Volkshelden Andreas Hofer (2009), des streitbaren Rebellen und Bauernführers Michael Gaismair (2012) und der ewig jungen Kaiserin Si(s)si (2018).


 

Kindertheater der Klasse 2A

"Trau dich"

Das alljährliche Kindertheater der 2. Klasse mit Landesschwerpunkt Musik war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Wir, die Klasse 2A, brachten unter der Leitung unserer Musik- und Klassenlehrerin Maria Wassermann das musikalisch untermalte Bühnenstück „Trau dich” auf die Bühne. Vier Monate lang haben wir eifrig am Drehbuch geschrieben, Lieder umgedichtet und Musikeinlagen und Szenen geprobt. Ende Januar war es dann endlich soweit: Auf die Premiere vom 29. Januar folgten weitere vier Aufführungen für Grundschulklassen, Eltern, Freunde und Schüler*innen unserer Schule.

 

Zum Inhalt des Stücks

Die kleine Mia hat Angst vor der Dunkelheit. Eines Abends wird sie von der Fee Trixie in ein Zauberland namens Avalon entführt. Die Wesen, die dort leben, brauchen nämlich ihre Hilfe: Der Zauberkönig hat alles, was Freude macht, im Lande verboten. Darunter auch die Musik. All das tat er, da er vor zwei Jahren sein Ein und Alles verloren hat: seine geliebte Tochter. Nach dieser Tragödie zog er sich in sein Schloss zurück und umfriedete es mit einem hohen Wall, um alle magischen Wesen von sich fernzuhalten. Weil Mia ein gewöhnlicher Mensch ist, besitzt sie die Fähigkeit, den Wall zu durchdringen und den König umzustimmen.

Auf dem Weg zum Schloss lernt sie die verschiedenen Bewohner des Wunderlandes kennen. Darunter auch die Zwerge, welche trotz des großen Verbots in ihrem Gasthaus musizieren und sich vergnügen. Sie müssen jedoch stets auf der Hut sein, denn der Zauberkönig hat drei furchterregende Monster ausgesandt, um sicherzustellen, dass alle seinem Gesetz Folge leisten. Auch Mia macht Bekanntschaft mit den drei unheimlichen Gesellen, die sie mit Hilfe der Zwerge und Feen umstimmen und für ihr Vorhaben gewinnen kann.

Am Wall aber muss Mia alleine weiter. Dies fällt ihr anfangs nicht leicht, da sie einen dunklen Wald durchqueren muss, um ins Schloss zu gelangen. Letztlich aber überwindet sie ihre Angst und dringt zum Zauberkönig vor. Dieser ist nicht gerade erfreut, sie zu sehen, doch Mia schafft es, ihn zur Vernunft zu bringen. Sie führt ihm vor Augen, wie schlecht es seinem Volk geht, und dass seine Tochter dies bestimmt nicht gewollt hätte. In der Folge löst der Zauberkönig den Wall auf und entschuldigt sich bei seinen Untertanen. Am Ende singen alle gemeinsam das Lied „We’re All In This Together” und tanzen ausgelassen dazu.

Doch Mia kann nicht für immer in Avalon bleiben: Trixie bringt sie wieder zurück in ihr Bett in der normalen Welt.

 

Danksagung

In der Zeit, in der wir an diesem Projekt arbeiteten, haben wir sowohl im organisatorischen als auch im Theaterbereich wertvolle Erfahrungen gesammelt. Daneben sind wir als Klasse noch näher zusammengewachsen und hatten eine hervorragende Zeit.

Ein spezielles Dankeschön gilt in diesem Zusammenhang Erich Meraner, der uns schauspielerisch auf die Bühne vorbereitet und zusammen mit dem Kostümverleih „Fundus“ mit Kostümen versorgt hat. Nicht zu vergessen sind natürlich die zahlreichen Zuschauer*innen, die zu den Aufführungen gekommen sind und uns ein so gutes Feedback gegeben haben.


 

Schnuppernachmittage

Ein Nachmittag am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium

Am Montag, den 27. Januar 2020, und am Mittwoch, den 29. Januar 2020, waren interessierte Mittelschüler*innen zu Besuch an unserer Schule. Nach einer kurzen Einführung gewährten ihnen einige Schüler*innen im Rahmen interaktiver Unterrichtseinheiten spannende Einblicke in die Fächer Humanwissenschaften, Rechts- und Wirtschaftskunde, Musik, Chemie, Physik, IKT und Latein.

Unsere Gäste bewegten sich in Kleingruppen und im 25-Minuten-Takt von Unterrichtseinheit zu Unterrichtseinheit. Begleitet wurden sie dabei von sechs Maturant*innen, die sie zugleich mit dem Schulgebäude und den drei Fachrichtungen vertraut machten.

 

 


 

Weihnachtskonzert in der Sanatoriumskirche

Gemeinsam mit der Jodelgruppe Eisacktal und Schüler*innen der Grundschule Latzfons gestalteten einige Schülerinnen unseres Musikzweiges am 12. Dezember ein Weihnachtskonzert in der Sanatoriumskirche des Krankenhauses Brixen. Bereits zum siebenundzwanzigsten Mal organisierte Margareth Leitgeb diese besinnliche Weihnachtsfeier, die mittlerweile zu einer kleinen Tradition herangewachsen ist.

Aufmerksam und sichtlich gerührt lauschten die Langzeitpatienten den sanften Klängen und auch die Musizierenden selbst wurden von der vorweihnachtlichen Stimmung ergriffen.


 

Ausflug in den Naturpark Puez-Geisler

Seit nunmehr fünfzehn Jahren unternehmen die vierten und fünften Klassen unserer Schule Ausflüge in die Südtiroler Naturparks. Am 09. Oktober waren wir, die Klasse 5CM, an der Reihe. Gemeinsam mit unseren Begleitpersonen Prof. Andreas Declara und Prof. Elisabeth Wieser fuhren wir mit dem Bus auf das Grödner Joch, um von dort aus zur Puezhütte zu wandern.

Da bereits die ersten Regentropfen vom Himmel fielen und die Bergwelt in ein graues Nebelkleid gehüllt war, war unsere Stimmung zu Beginn gedrückt. Doch spätestens, als wir auf dem zweithöchsten Punkt unserer insgesamt siebenstündigen Wanderung ankamen, löste sich unsere anfängliche Skepsis in Wohlgefallen auf: Auf dem 2.466 m hohen Cirjoch überraschte uns die Sonne und die Wolken gaben den Blick auf die nahe Cirspitze, den Sellastock und den sagenumwobenen Langkofel frei. Dieser atemberaubende Ausblick begleitete unsere Mittagspause.

Wenngleich die Sonne wenig später wieder in einem dichten Wolkenmeer verschwand und uns die Nebeldecke die Sicht auf weitere schöne Berglandschaften versperrte, waren es nicht zuletzt auch die anregenden Informationen und Anekdoten unseres Biologielehrers, die uns die Weiterwanderung versüßten.

Von der Puezhütte wanderten wir auf dem recht steilen Steig Nr. 16 ins malerische Langental hinab, durch das wir auf nahezu ebenen Wegen nach Wolkenstein zurückkehrten.

Abschließend möchten wir uns bei den zwei Lehrpersonen für die trotz Regens und Nebels schöne Wanderung bedanken.


 

Herbstkonzert

Auch beim diesjährigen Herbstkonzert verzauberten einige Schüler*innen unseres Musikzweiges das Publikum mit ihren Darbietungen. Die sanften, romantischen, nostalgischen und verspielten Melodien tauchten den kalten Herbsttag in warme Klangfarben und luden die Zuhörer zum Träumen, Staunen und Genießen ein.

Durch die Aufführung führte Theresia Herzog, Andreas Benedikter und Maria Wassermann begleiteten am Klavier.


 

Reise in die Vergangenheit

Ausflug ins Augustiner Chorherrenstift Neustift

Nach den Herbstferien führte ein Lehrausflug die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2A nach Neustift. Bei strahlendem Herbstwetter spazierten wir in Begleitung von Frau Prof. Unterkircher und Frau Prof. Wieser von unserer Schule zum drei Kilometer nördlich von Brixen gelegenen Stift der Augustiner Chorherren.

 

Nach einem herzlichen Empfang wurden wir mit Psalmen und einer Klagewortübung auf die christliche und spirituelle Ebene eingestimmt. Anschließend nahmen wir bei einer fachkundigen Führung Einblick in den Orden der Augustiner Chorherren und erfuhren Wissenswertes über die fast 900-jährige Geschichte des Stifts. Den enormen Stellenwert, den es einst genoss, konnten wir auch am sog. Wunderbrunnen erkennen: Auf dem freskengeschmückten Brunnen aus dem 17. Jahrhundert ist neben den sieben Weltwundern der Antike das Augustiner Chorherrenstift als achtes Weltwunder dargestellt.

 

Das Schmuckstück des Klosterensembles ist aber die strahlende, im Rokokostil gehaltene Stiftskirche. Die prunkvolle Kirche wird von 365 Engeln und unzähligen farbenfrohen Malereien geschmückt und zählt zu den herausragenden Klosterkirchen des Alpenraumes. Das Orgelpositiv wurde 2014 vom Schweizer Orgelbauer Metzler restauriert und bereichert die liturgischen Messfeiern mit neuer Klangfarbe. Das Chorherrenstift blickt auf eine lange Musiktradition zurück. Auch der Namensgeber unserer Schule, der Komponist und Stiftskapellmeister Josef Gasser, wurde im Neustifter Singknabeninstitut ausgebildet.                                                                                                              

 

In der lichterfüllten, zweistöckigen Stiftsbibliothek aus dem 18. Jahrhundert bewunderten wir abschließend 20.000 Bücher aus den einst bedeutenden mittelalterlichen Schreibstuben (das Stift ist im Besitz weiterer 75.000 Bücher, die in Nebenräumen aufbewahrt werden). Mehr als die Hälfte der Bücher ist in Latein verfasst. Vor der Erfindung des Buchdruckes zählte das manuelle Schreiben von Büchern zu den wichtigsten Aufgaben der Chorherren. Spätestens bei den abschließenden kalligrafischen Übungen mit Gänsefeder und Tinte konnten wir den Aufwand und die Kunst der händischen Buchfertigung wortwörtlich begreifen.

 

Die spannende Führung durch das bedeutende Bauensemble gab uns Einblick in vergangene Zeiten und wichtige Epochen der Kunstgeschichte. Alles in allem war es eine gelungene, umweltfreundliche Exkursion, die uns neben kultureller und geschichtlicher Wissensbereicherung auch Bewegung und frische Luft bescherte. 

Jana Pernthaler


 

Active For Future

Klasse 5A sammelt 240 kg Müll ein

Im Rahmen der Jugendbewegung „Fridays For Future“ sind am 20. und 27. September auf der ganzen Welt Schülerinnen und Schüler auf die Straßen gegangen, um die Politik unter Druck zu setzen. Wegen des häufig geäußerten Verdachtes, dass Schüler*innen das Demonstrieren lediglich als Gelegenheit zum Schwänzen nutzen, haben die Schüler*innen der Klasse 5A nicht an der globalen Demonstration teilgenommen. Stattdessen sind sie mit einer Müllsammelaktion selbst in Aktion getreten. „Während des Unterrichts aktiv etwas für Umwelt und Klima zu tun, soll zeigen, wie wichtig uns Veränderungen sind“, erklärt Marion Moroder (18) im Namen ihrer Klasse.

 

An beiden Uferseiten gesammelt

Mit Unterstützung der Stadtwerke und des Fischereivereins Eisacktal sammelten die Schüler*innen in Begleitung ihres Biologielehrers Andreas Declara am Freitagvormittag Müll entlang des Eisackufers ein. Ausgerüstet mit Gummistiefeln, Handschuhen und von den Stadtwerken zur Verfügung gestellten Müllsäcken traf sich die Klasse um 8 Uhr an der Brücke Schönruh und ging das Ufer an beiden Uferseiten flussaufwärts ab. Die Sammelstrecke erstreckte sich neben allen zugänglichen Uferstellen auch auf die Naherholungszone am orographisch linken Ufer und den Radweg am orographisch rechten Ufer. Gesammelt wurde bis zum Parkplatz unter dem Hotel Löwenhof. 

 

Beschämende Müllfunde

Die „Bestandsaufnahme“ machte Brixen wahrlich keine Ehre: Hundekotsäcke hingen an den Bäumen oder lagen auf dem Weg, Pizzakartons und Dosen lagen im Gebüsch, ein Winkelschleifer zwischen den Steinen des Flachufers. Daneben stießen die Schüler*innen auf Metallreste, Reifen und vor allem auf jede Menge Plastik. Oft war der Müll aber erst auf den zweiten Blick im hohen Gras oder Gebüsch zu sehen; insbesondere an unzugänglicheren Stellen, bei Bänken und auf den Wiesen der Naherholungszone lag viel Unrat. Die Schüler*innen resümieren: „Die Menschen werfen den Müll mit einer solchen Selbstverständlichkeit in die Natur, aber darin sonnenbaden wollen sie dann doch nicht.“

Auch unterhalb des Fahrradweges lag beschämend viel Müll. Die Schülerin Amélie Resch berichtet: „Am meisten wunderte uns, was die Leute in die Natur werfen. Windeln und Hundekotsäckchen wurden zuerst säuberlich verpackt und zugeschnürt, um dann über die Mauer entsorgt zu werden.“ Den meisten Müll fanden die Schüler*innen aber auf und um den Parkplatz am Eisack: Darunter waren ein Fahrradrahmen, erneut jede Menge Plastikverpackungen und ein Kanister Motoröl.

 

Aktion erntet viel Lob

Prof. Andreas Declara, Biologielehrer der Klasse 5 A, lobt die von den Schüler*innen selbstständig vorangetriebene Aktion: „Fasziniert hat mich, dass es nicht bei Worten geblieben ist, sondern mit wie viel Engagement und Einsatz die Schülerinnen und Schüler diesen nachgegangen sind.“ Auch Passanten aller Altersgruppen sprachen den müllsammelnden Jugendlichen ihre Anerkennung aus. Häufig seien Leute stehengeblieben, um Stellung zu beziehen, berichtet Daniel Pupp (18): „Viele haben uns dafür gelobt, dass wir nicht nur demonstrierten, sondern auch selbst in Aktion getreten sind.“ 

„Insgesamt sammelten die Jugendlichen 240 kg Müll ein, das sind 14 Säcke zu 80 Litern", informiert Michele Bellucco von den Stadtwerken. Auch die „Tageszeitung“ und die „Dolomiten“ zeigten sich von der Aktion unserer Schüler*innen begeistert und widmeten ihnen einen Beitrag.


 

Faire Schule

Initiativen für eine gerechte(re) und solidarische(re) Welt

Seit nunmehr fast dreißig Jahren engagiert sich die Organisation für Eine solidarische Welt (OEW) für „ein gutes und gerechtes Leben auf dieser einen Welt“. Mit diesem hehren Ziel vor Augen beleuchtet sie kritisch globale Zusammenhänge, informiert über Themen wie Migration, Integration und Vielfalt, erarbeitet gemeinsam mit engagierten Menschen aus ganz Südtirol lokale Handlungsmöglichkeiten, setzt sich für Partnerschaftsprojekte im Globalen Süden ein und gibt Südtirols erste Straßenzeitung „zebra“ heraus.

 

Unsere Schule, die erste OEW-Projektschule

Im letzten Schuljahr ist aus dem Wunsch einiger Schüler*innen die Idee einer „solidarischen Schule“ erwachsen. Unter der Leitung der OEW haben interessierte Schüler*innen fächer- und schulübergreifende Projekte ins Leben gerufen, um auf globale Probleme aufmerksam zu machen, das eigene und das Bewusstsein anderer zu schärfen, konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und mithin (kleine) Veränderungen zu bewirken.

 

Auch im Schuljahr 2019/20 setzen sich Schüler*innen aus unterschiedlichen Klassen wieder mit den Themen bewusster Konsuminternationale Zusammenarbeit sowie Vielfalt und Miteinander auseinander. In diesem Rahmen werden sie nebst diversen anderen Projekten auch die Schulausgabe der Straßenzeitung „zebra“ vom März 2020 gestalten.


 

Schulbrücke "Europa" 2018/19

Heidelberg, 18. bis 26. Oktober 2018

„SchulBrücke Europa“

Heidelberg, 18. bis 26. Oktober 2018

 

Das Projekt „SchulBrücke Europa“ ist ein internationales Projekt, das jedes Jahr stattfindet und Schüler*innen aus ganz Europa zusammenbringt.

 

Auch dieses Jahr war das Sozialwissenschaftliche Gymnasium mit den Schülern Michael Mur, Jakob  Mazzurana, Max Siegmund, Julia Rossi, Jana Kritzinger, Nora Pramstraller und Michelle Oliva  wieder dabei und traf auf Schulen aus Petrosawodsk (Russland), Rudolstadt, Euskirchen (Deutschland), Flensburg (Deutschland, dänische Minderheit), Šala (Slowakei) und Pošnan (Polen). Insgesamt nahmen heuer ca. 50 Schüler*innen aus diesen Städten teil und haben sich mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Europas auseinandergesetzt.

 

Wir verließen Brixen am Donnerstag 18. Oktober um 8:00 Uhr und traten eine 8-Stündige Zugfahrt nach Heidelberg an. Gegen 17:000 Uhr kamen wir dann in der Jugendherberge an, wo auf uns die erste Überraschung wartete. Wir waren alle einzeln in verschiedenen Zimmern, mit den uns fremden Schülern eingeteilt, obwohl es ursprünglich geheißen hatte, dass immer zwei Schüler aus derselben Schule zusammenbleiben. Am Ende stellte sich dies jedoch als sehr positiv heraus, da wir dadurch die anderen Schüler schneller und besser kennenlernten.

 

Das Projekt „Schulbrücke Europa“ begann am Freitagmorgen mit einem Kennenlernspiel auf dem dann die Präsentationen der Heimatstadt und der eigenen Schule folgten, die den ganzen Vormittag dauerten. Nach dem Mittagessen ging es dann mit dem Programm weiter und wir wurden in Gruppen eingeteilt, wobei in jeder Gruppe eine Person einer Stadt war. In diesen Gruppen wurden wir dann in die Stadt geschickt, wo wir verschiedene Aufgaben lösen mussten, um dann wieder eigenständig in die Jugendherberge zurück zu kehren und dort unsere gesammelten Informationen den anderen Gruppen vorzustellen. Nach dem Abendessen fand das Internationale Buffet statt. Jede Schule hatte typische Speisen aus dem eigenen Land mitgebracht und vorgestellt. Diese konnten dann anschließend verkostet und verzehrt werden. Wir als Südtiroler hatten Speck, Kaminwurzen, Schüttelbrat, verschiedene Käsesorten, Apfelstrudel, Äpfel, Trauben, Krapfen, Holundersaft und zwei Flaschen Wein dabei. Diese wurden an den Projektleiter Frithjof Reinhard und dem Organisator Thomas von der Gönna verschenkt.

 

Den darauffolgenden Tag begannen wir mit den Präsentationen unserer Erinnerungsstücke. Unser Beitrag war ein kleines Theaterstück zur Italianisierung Südtirols, welches viel Erfolg bei den Anderen erzielte. Andere Gruppen erzählten von den eigenen Großeltern oder Urgroßeltern oder von ihren persönlich wichtigsten Gegenständen und deren Geschichte. Nachher begann Frithjof einen Vortrag welcher am Nachmittag weitere 3 Stunden dauerte. Der Vortrag behandelte die Geschichte Europas, der beim Urknall begann und in der Moderne endete. Es war ein sehr interessanter aber auch anstrengender Vortrag.

 

Am Sonntag wurden wir in Gruppen eingeteilt um verschiedene Themen wie Krieg, Frieden, Menschenrechte, Werte, Ökonomie, Ökologie, Bildung und Demokratie zu behandeln. Die Aufgabe der gemischten Gruppen war es, zu den jeweiligen Themen die Entwicklung in den Zeitepochen zu erarbeiten und kreative Plakate zu gestalten. Am Montag mussten die Plakate fertig gestellt sein und den anderen Gruppen in einem kreativen 5-minütigen Vortrag vorgestellt werden. Daraufhin mussten wir in den nationalen Gruppen einen Knotenpunkt einer Epoche finden, z.B. hielten wir Aristoteles für den Knotenpunkt der Antike.

 

Am Dienstag hatten wir dann einen wohlverdienten freien Tag. Am Vormittag spazierten wir alle am Fluss entlang um den Philosophenweg zu erreichen, welchen wir dann entlang spazierten. Am Ziel des Philosophenweges gab uns Frithjof noch ein paar Informationen über die Stadt und ihre Geschichte. Nachher konnten wir unsere freie Zeit selbst gestalten. Einige gingen in die Stadt, andere erkundeten das Schloss.

 

Am Mittwoch wurden wir wieder in national gemischte Gruppen aufgeteilt und mussten zu den uns bekannten Themen, Utopien für die Zukunft erarbeiten; z.B. wie werden die Menschenrechte im Jahr 2050 in Europa aussehen und wie ist es dazu gekommen? Jede Gruppe musste zu ihrem Thema 2-3 Geschichten schreiben.

 

Einige dieser Geschichten wurden dann am Donnerstag vorgestellt. Dann übergab uns Frithjof unsere Diplome und hielt noch eine Abschlussrede. Nach dem Mittagessen hatten wir wieder Freizeit in der wir in die Stadt fahren oder einfach nur zusammen sein konnten. Gegen 19:00 Uhr mussten wir wieder in der Jugendherberge sein, wo uns dann noch die Alumni-Projekte vorgestellt wurden, an welchen wir teilnehmen können. Am Abend bekamen wir die Disco zu Verfügung gestellt um dieses tolle Projekt mit viel Spaß zu beenden.

 

Am Freitagmorgen flossen dann viele Tränen sobald der Abschied gezwungenermaßen anstand, denn am liebsten wären die meisten einfach dortgeblieben. Unsere Reise war gegen 17:00 Uhr endgültig zu Ende als wir wieder in Brixen ankamen.

 

Diese Reise war für uns alle mehr als ein normales, schulisches Projekt, wir haben viel gelernt und mitgenommen, sowohl Historisches, Kulturelles aus auch Soziales. Wir haben internationale Freundschaften geschlossen, die hoffentlich noch viele Jahre dauern werden.

 

 

 


 

"Gedanken zu Guernica"

Drei Klassen nehmen am Wettbewerb der Europaregion Tirol teil

Im Schuljahr 2018 / 19 haben wir, die Klassen 2 E, 3 D und 4 D, am Schülerwettbewerb der Europaregion Tirol „Gedanken zu Guernica“ teilgenommen, wobei die Klasse 2 E einen Kurzfilm über Rassismus gedreht hat. Die Klasse 3D hat indes eine Instagram-Seite zum Thema „One Planet“ ins Leben gerufen, während die 4 D eine Plakataktion gestartet sowie Taschen mit verschiedenen Aufschriften zur Thematik  „Mensch mecht i bleiben“ gestaltet hat.

Wir hoffen, dass auch andere Menschen über die vielen Ursachen und Folgen des Rassismus nachdenken und kritisch hinterfragen, ob auch sie rassistische Einstellungen haben, ob sie aktiv etwas gegen Rassismus unternehmen oder allgemein zu dessen Bekämpfung beitragen.

 


 

"Sisters in Action"

Fulminante Musicalpremiere am Josef-Gasser-Gymnasium

Seit nunmehr sechs Jahren inszenieren die vierten Klassen unseres Musikzweiges alljährlich ein musikalisch untermaltes Theaterstück.

In diesem Schuljahr standen erstmals zwei Musikklassen auf den Brettern, die die Welt bedeuten: Unter der Regie ihres Musiklehrers Leo Ploner und der tatkräftigen Unterstützung seiner Fachkollegen brachten die Klassen 4AM und 4CM die turbulente Bühnenversion der beliebten Filmkomödie „Sister Act“ auf die Bühne.

Für die musikalische Umrahmung sorgte ein Orchester aus 22 Musikern unter der Leitung des siebzehnjährigen Multitalents Daniel Pupp.

 

Zum Inhalt des Stücks

Die temperamentvolle Barsängerin Deloris wird Zeugin eines Mordes, den ihr kaltblütiger Geliebter und Gangsterboss Vince La Rocca begeht. Da sie nunmehr selbst in Lebensgefahr schwebt, wendet sie sich an den Polizeileutnant Souther. Unter Aufbringung seiner ganzen Überzeugungskraft überredet er sie, vor Gericht gegen Vince auszusagen und einstweilen in einem Nonnenkloster unterzutauchen.

Dort leistet sich Deloris als Schwester Mary Clarence so manche Eskapade, in deren Folge sie auf Anweisung der konservativen Mutter Oberin in einem mehr als bescheidenen Nonnenchor mitsingen muss. Als ihr jedoch dessen Leitung übertragen wird, führt sie den Chor zu erstaunlichen Höhenflügen, in deren Folge sich die einst kärglich besuchte Kirche wieder mit Menschen füllt und der Papst höchstselbst seinen Besuch ankündigt.

Durch diesen Erfolg aber wird auch Vince auf das Kloster aufmerksam und dringt mit seinen Komplizen ins Kloster ein, wo es zum unerwarteten Showdown kommt…

 

Erfolggekrönte Aufführungen

Wenngleich das Einstudieren der Rollen und die intensiven Proben jedem Einzelnen viel Disziplin, Engagement und Teamgeist abverlangten, hatten die jungen Talente sichtlich Spaß an ihrem Projekt, in dessen Rahmen sie nach eigener Aussage viel gelernt und wertvolle Kompetenzen erworben haben – der tosende Applaus nach der Premierenaufführung, die gut besuchten Vorstellungen und der große Anklang beim Publikum gaben ihnen Recht…


 

"Lebendige Bibliothek"

Drei ehemalige Absolventinnen kehren anlässlich des Tages der Frau ans Josef-Gasser-Gymnasium zurück

Seit nunmehr zwei Jahren lädt unser Bibliotheksteam anlässlich des Tages der Frau ehemalige Absolventinnen unserer Schule zu einem anregenden Austausch mit Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen ein. In Kleingruppen erzählen die einstigen Schulabgängerinnen von Ängsten, Unsicherheiten und Hoffnungen nach der bestandenen Matura, von ihrer Ausbildung, ihrem derzeitigen Berufsleben, aber auch von so manchen Irrungen und Wirrungen auf ihrem Weg in die Arbeitswelt.

Da der Tag der Frau im heurigen Schuljahr auf einen Ferientag fiel, wurde die Veranstaltung auf den 15. März verlegt.

 

Tag der Frau 2019

Im Schuljahr 2018/19 kehrten die Physio- und Handtherapeutin Angelika Bacher (Absolventin 2002/2003), die Schauspielerin und zweifache Mutter Kathrin Meraner (Absolventin 2013/14) und die Logopädin Maria Parmeggiani (Absolventin 2001/02) an ihre alte Wirkungsstätte zurück.

Im Zwölf-Minuten-Takt gaben sie Schülergruppen von etwa zehn Schülerinnen und Schülern spannende Einblicke in ihr Berufsleben und ihre Ausbildung und standen auf so manche Frage Rede und Antwort.

Die Maturantinnen und Maturanten waren sich darin einig, dass es eine aufschlussreiche, inspirierende und mithin gelungene Begegnung war. Daneben beruhigte so manche/n die Erkenntnis, dass auch der berufliche Werdegang der drei nicht immer frei von Zweifeln, Unsicherheiten und kleinen Fehltritten war…

 


 

Kindertheater der Klasse 2A

"Chaos im Himmel"

Im Schuljahr 2018/19 haben wir, die Klasse 2A, in Zusammenarbeit mit unserem Musiklehrer Günther Ploner und dem Regisseur Leo Ploner ein musikalisch untermaltes Kindertheater verfasst und inszeniert.

Im Januar dieses Jahres war es dann soweit: In insgesamt vier Schul- und Abendaufführungen durften wir unser Stück einigen Grundschulklassen der näheren Umgebung, den Schülerinnen und Schülern unserer Schule und allen Interessierten darbieten.

 

Zum Inhalt des Stücks

Das Kindertheater handelte von drei Engeln im Himmelreich, welche die Aufgabe hatten, auf drei Erdenkinder achtzugeben. Als sie sich für einige Tage freinahmen und in Urlaub fuhren, übernahmen drei Aushilfsengel der Nachbarswolke ihren Job. Diese Engel waren jedoch Künstler- und Musikerengel und nahmen ihre Aufgaben nicht allzu ernst…

So kam es, dass einer der Engel mit dem ihm anvertrauten Kind in Kontakt trat, obwohl dies strengstens verboten war. Der Oberengel, der stets auf die Einhaltung der Ordnung bedacht war, kochte vor Wut, als er davon erfuhr, und bestellte die beurlaubten Engel augenblicklich wieder zu sich. 

Doch dann fand auf der Erde ein Ball statt, auf dem sich herausstellte, dass das, was der Aushilfsengel mit seiner Aktion angerichtet hatte, gar nicht so verkehrt war, und der gestrenge Oberengel beruhigte sich alsbald wieder.

Am Ende des Stücks kamen die drei Engel erholt und entspannt aus ihrem Urlaub zurück und stimmten mit den anderen frohgemut in das Lied „Don’t worry be happy“ ein.

 

Danksagung

Wir hatten sehr viel Spaß an dem Projekt und bekamen ein gutes Feedback vom zahlreichen Publikum, über das wir uns sehr freuten. Besonders gefreut haben wir uns auch über die liebevoll gestalteten Zeichnungen, welche die Klassen 1A, 1B, 2A und 2B der Grundschule Vahrn zu unserem Stück anfertigten.


 

Kalenderverkauf

Im Dezember hat sich die Klasse 4 F des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums Brixen ehrenamtlich für den guten Zweck engagiert. In Zusammenarbeit mit der Organisation „Helfen ohne Grenzen“ haben sich die Schülerinnen und Schüler am jährlichen Kalenderverkauf beteiligt.

Bei eisigen Minustemperaturen waren sie in der Stadt unterwegs, um möglichst viele Kalender zu verkaufen und Spendengeld für bedürftige Schülerinnen und Schüler zu sammeln. Letztere gehören einer thailändischen Minderheit an, die aus Burma / Myanmar (Asien) verjagt wurde und nun in thailändischen Flüchtlingscamps unter schweren Bedingungen angesiedelt wurde.

Außerdem gestaltete die Klasse für die gemeinsame Weihnachtsfeier an ihrer Schule einen Beitrag, um ihren Mitschülern einen kleinen Einblick in ihr Projekt zu geben und weitere Kalender zu verkaufen.

Dank der vielen großzügigen Spenden kann jetzt ein Beitrag von 550 € zur angemessenen Schulbildung der Kinder und Jugendlichen vor Ort geleistet werden.


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Sozialwissenschaftliches Gymnasium
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