Projekte


 

Schulbrücke "Europa" 2018/19

Heidelberg, 18. bis 26. Oktober 2018

„SchulBrücke Europa“

Heidelberg, 18. bis 26. Oktober 2018

 

Das Projekt „SchulBrücke Europa“ ist ein internationales Projekt, das jedes Jahr stattfindet und Schüler*innen aus ganz Europa zusammenbringt.

 

Auch dieses Jahr war das Sozialwissenschaftliche Gymnasium mit den Schülern Michael Mur, Jakob  Mazzurana, Max Siegmund, Julia Rossi, Jana Kritzinger, Nora Pramstraller und Michelle Oliva  wieder dabei und traf auf Schulen aus Petrosawodsk (Russland), Rudolstadt, Euskirchen (Deutschland), Flensburg (Deutschland, dänische Minderheit), Šala (Slowakei) und Pošnan (Polen). Insgesamt nahmen heuer ca. 50 Schüler*innen aus diesen Städten teil und haben sich mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Europas auseinandergesetzt.

 

Wir verließen Brixen am Donnerstag 18. Oktober um 8:00 Uhr und traten eine 8-Stündige Zugfahrt nach Heidelberg an. Gegen 17:000 Uhr kamen wir dann in der Jugendherberge an, wo auf uns die erste Überraschung wartete. Wir waren alle einzeln in verschiedenen Zimmern, mit den uns fremden Schülern eingeteilt, obwohl es ursprünglich geheißen hatte, dass immer zwei Schüler aus derselben Schule zusammenbleiben. Am Ende stellte sich dies jedoch als sehr positiv heraus, da wir dadurch die anderen Schüler schneller und besser kennenlernten.

 

Das Projekt „Schulbrücke Europa“ begann am Freitagmorgen mit einem Kennenlernspiel auf dem dann die Präsentationen der Heimatstadt und der eigenen Schule folgten, die den ganzen Vormittag dauerten. Nach dem Mittagessen ging es dann mit dem Programm weiter und wir wurden in Gruppen eingeteilt, wobei in jeder Gruppe eine Person einer Stadt war. In diesen Gruppen wurden wir dann in die Stadt geschickt, wo wir verschiedene Aufgaben lösen mussten, um dann wieder eigenständig in die Jugendherberge zurück zu kehren und dort unsere gesammelten Informationen den anderen Gruppen vorzustellen. Nach dem Abendessen fand das Internationale Buffet statt. Jede Schule hatte typische Speisen aus dem eigenen Land mitgebracht und vorgestellt. Diese konnten dann anschließend verkostet und verzehrt werden. Wir als Südtiroler hatten Speck, Kaminwurzen, Schüttelbrat, verschiedene Käsesorten, Apfelstrudel, Äpfel, Trauben, Krapfen, Holundersaft und zwei Flaschen Wein dabei. Diese wurden an den Projektleiter Frithjof Reinhard und dem Organisator Thomas von der Gönna verschenkt.

 

Den darauffolgenden Tag begannen wir mit den Präsentationen unserer Erinnerungsstücke. Unser Beitrag war ein kleines Theaterstück zur Italianisierung Südtirols, welches viel Erfolg bei den Anderen erzielte. Andere Gruppen erzählten von den eigenen Großeltern oder Urgroßeltern oder von ihren persönlich wichtigsten Gegenständen und deren Geschichte. Nachher begann Frithjof einen Vortrag welcher am Nachmittag weitere 3 Stunden dauerte. Der Vortrag behandelte die Geschichte Europas, der beim Urknall begann und in der Moderne endete. Es war ein sehr interessanter aber auch anstrengender Vortrag.

 

Am Sonntag wurden wir in Gruppen eingeteilt um verschiedene Themen wie Krieg, Frieden, Menschenrechte, Werte, Ökonomie, Ökologie, Bildung und Demokratie zu behandeln. Die Aufgabe der gemischten Gruppen war es, zu den jeweiligen Themen die Entwicklung in den Zeitepochen zu erarbeiten und kreative Plakate zu gestalten. Am Montag mussten die Plakate fertig gestellt sein und den anderen Gruppen in einem kreativen 5-minütigen Vortrag vorgestellt werden. Daraufhin mussten wir in den nationalen Gruppen einen Knotenpunkt einer Epoche finden, z.B. hielten wir Aristoteles für den Knotenpunkt der Antike.

 

Am Dienstag hatten wir dann einen wohlverdienten freien Tag. Am Vormittag spazierten wir alle am Fluss entlang um den Philosophenweg zu erreichen, welchen wir dann entlang spazierten. Am Ziel des Philosophenweges gab uns Frithjof noch ein paar Informationen über die Stadt und ihre Geschichte. Nachher konnten wir unsere freie Zeit selbst gestalten. Einige gingen in die Stadt, andere erkundeten das Schloss.

 

Am Mittwoch wurden wir wieder in national gemischte Gruppen aufgeteilt und mussten zu den uns bekannten Themen, Utopien für die Zukunft erarbeiten; z.B. wie werden die Menschenrechte im Jahr 2050 in Europa aussehen und wie ist es dazu gekommen? Jede Gruppe musste zu ihrem Thema 2-3 Geschichten schreiben.

 

Einige dieser Geschichten wurden dann am Donnerstag vorgestellt. Dann übergab uns Frithjof unsere Diplome und hielt noch eine Abschlussrede. Nach dem Mittagessen hatten wir wieder Freizeit in der wir in die Stadt fahren oder einfach nur zusammen sein konnten. Gegen 19:00 Uhr mussten wir wieder in der Jugendherberge sein, wo uns dann noch die Alumni-Projekte vorgestellt wurden, an welchen wir teilnehmen können. Am Abend bekamen wir die Disco zu Verfügung gestellt um dieses tolle Projekt mit viel Spaß zu beenden.

 

Am Freitagmorgen flossen dann viele Tränen sobald der Abschied gezwungenermaßen anstand, denn am liebsten wären die meisten einfach dortgeblieben. Unsere Reise war gegen 17:00 Uhr endgültig zu Ende als wir wieder in Brixen ankamen.

 

Diese Reise war für uns alle mehr als ein normales, schulisches Projekt, wir haben viel gelernt und mitgenommen, sowohl Historisches, Kulturelles aus auch Soziales. Wir haben internationale Freundschaften geschlossen, die hoffentlich noch viele Jahre dauern werden.

 

 

 


 

"Gedanken zu Guernica"

Drei Klassen nehmen am Wettbewerb der Europaregion Tirol teil

Im Schuljahr 2018 / 19 haben wir, die Klassen 2 E, 3 D und 4 D, am Schülerwettbewerb der Europaregion Tirol „Gedanken zu Guernica“ teilgenommen, wobei die Klasse 2 E einen Kurzfilm über Rassismus gedreht hat. Die Klasse 3D hat indes eine Instagram-Seite zum Thema „One Planet“ ins Leben gerufen, während die 4 D eine Plakataktion gestartet sowie Taschen mit verschiedenen Aufschriften zur Thematik  „Mensch mecht i bleiben“ gestaltet hat.

Wir hoffen, dass auch andere Menschen über die vielen Ursachen und Folgen des Rassismus nachdenken und kritisch hinterfragen, ob auch sie rassistische Einstellungen haben, ob sie aktiv etwas gegen Rassismus unternehmen oder allgemein zu dessen Bekämpfung beitragen.

 


 

"Sisters in Action"

Fulminante Musicalpremiere am Josef-Gasser-Gymnasium

Seit nunmehr sechs Jahren inszenieren die vierten Klassen unseres Musikzweiges alljährlich ein musikalisch untermaltes Theaterstück.

In diesem Schuljahr standen erstmals zwei Musikklassen auf den Brettern, die die Welt bedeuten: Unter der Regie ihres Musiklehrers Leo Ploner und der tatkräftigen Unterstützung seiner Fachkollegen brachten die Klassen 4AM und 4CM die turbulente Bühnenversion der beliebten Filmkomödie „Sister Act“ auf die Bühne.

Für die musikalische Umrahmung sorgte ein Orchester aus 22 Musikern unter der Leitung des siebzehnjährigen Multitalents Daniel Pupp.

 

Zum Inhalt des Stücks

Die temperamentvolle Barsängerin Deloris wird Zeugin eines Mordes, den ihr kaltblütiger Geliebter und Gangsterboss Vince La Rocca begeht. Da sie nunmehr selbst in Lebensgefahr schwebt, wendet sie sich an den Polizeileutnant Souther. Unter Aufbringung seiner ganzen Überzeugungskraft überredet er sie, vor Gericht gegen Vince auszusagen und einstweilen in einem Nonnenkloster unterzutauchen.

Dort leistet sich Deloris als Schwester Mary Clarence so manche Eskapade, in deren Folge sie auf Anweisung der konservativen Mutter Oberin in einem mehr als bescheidenen Nonnenchor mitsingen muss. Als ihr jedoch dessen Leitung übertragen wird, führt sie den Chor zu erstaunlichen Höhenflügen, in deren Folge sich die einst kärglich besuchte Kirche wieder mit Menschen füllt und der Papst höchstselbst seinen Besuch ankündigt.

Durch diesen Erfolg aber wird auch Vince auf das Kloster aufmerksam und dringt mit seinen Komplizen ins Kloster ein, wo es zum unerwarteten Showdown kommt…

 

Erfolggekrönte Aufführungen

Wenngleich das Einstudieren der Rollen und die intensiven Proben jedem Einzelnen viel Disziplin, Engagement und Teamgeist abverlangten, hatten die jungen Talente sichtlich Spaß an ihrem Projekt, in dessen Rahmen sie nach eigener Aussage viel gelernt und wertvolle Kompetenzen erworben haben – der tosende Applaus nach der Premierenaufführung, die gut besuchten Vorstellungen und der große Anklang beim Publikum gaben ihnen Recht…


 

"Lebendige Bibliothek"

Drei ehemalige Absolventinnen kehren anlässlich des Tages der Frau ans Josef-Gasser-Gymnasium zurück

Seit nunmehr zwei Jahren lädt unser Bibliotheksteam anlässlich des Tages der Frau ehemalige Absolventinnen unserer Schule zu einem anregenden Austausch mit Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen ein. In Kleingruppen erzählen die einstigen Schulabgängerinnen von Ängsten, Unsicherheiten und Hoffnungen nach der bestandenen Matura, von ihrer Ausbildung, ihrem derzeitigen Berufsleben, aber auch von so manchen Irrungen und Wirrungen auf ihrem Weg in die Arbeitswelt.

Da der Tag der Frau im heurigen Schuljahr auf einen Ferientag fiel, wurde die Veranstaltung auf den 15. März verlegt.

 

Tag der Frau 2019

Im Schuljahr 2018/19 kehrten die Physio- und Handtherapeutin Angelika Bacher (Absolventin 2002/2003), die Schauspielerin und zweifache Mutter Kathrin Meraner (Absolventin 2013/14) und die Logopädin Maria Parmeggiani (Absolventin 2001/02) an ihre alte Wirkungsstätte zurück.

Im Zwölf-Minuten-Takt gaben sie Schülergruppen von etwa zehn Schülerinnen und Schülern spannende Einblicke in ihr Berufsleben und ihre Ausbildung und standen auf so manche Frage Rede und Antwort.

Die Maturantinnen und Maturanten waren sich darin einig, dass es eine aufschlussreiche, inspirierende und mithin gelungene Begegnung war. Daneben beruhigte so manche/n die Erkenntnis, dass auch der berufliche Werdegang der drei nicht immer frei von Zweifeln, Unsicherheiten und kleinen Fehltritten war…

 

Sozialwissenschaftliches Gymnasium
JOSEF GASSER Brixen

Ignaz-Mader-Str. 3
39042 Brixen

 

Tel: 0472 20 08 83
Fax: 0472 83 09 82

St.Nr. 81006310213

Direktorin Dr. Martina Stifter

 

Öffnungszeiten Sekretariat

Montag - Freitag
7.45 - 12.30 Uhr
14.30 - 17.00 Uhr

 

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