Das Gymnasium


 

Das Gymnasium


Unsere Schule


Das Sozialwissenschaftliches Gymnasium (bis Herbst 2011 Pädagogisches Gymnasium) ist eine allgemein bildende Oberschule mit drei Fachrichtungen:

Grundform Sozialwissenschaften
Schwerpunkt Volkswirtschaft
Landesschwerpunkt Musik

 

Der Schulrat des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums "Josef Gasser" Brixen hat in seiner Sitzung am 25.02.2013 beschlossen, dass ab dem Schuljahr 2013/14 die 5-Tage-Woche eingeführt wird. Folgende Stundeneinteilung wurde festgelegt: 

  MontagDienstagMittwochDonnerstag Freitag
1. St.7:50 - 8:40      
 2. St.8:40 - 9:30      
 5 Minuten  A E
 3. St. 9:35 - 10:25     
4. St.  10:25 - 11:15     
   P A  U E
5. St. 11:30 - 12:20      
6. St. 12:20 - 13:10      
  M I T A G
 7. St. 14:10 - 15:00     
8. St. 15:00 - 15:50      
 9. St.15:50 - 16:40      
 

Es wird einige Klassen geben, die ihren Nachmittagsunterricht an einem anderen Wochentag haben.

 

Leitbild


 

Lernen fürs Leben

Das Sozialwissenschaftliche Gymnasium ist eine allgemein bildende Oberschule mit drei Fachrichtungen: Sozialwissenschaftliches Gymnasium mit Schwerpunkt Volkswirtschaft,Sozialwissenschaftliches Gymnasium mit Landesschwerpunkt Musik und Sozialwissenschaftliches Gymnasium.

In allen drei Fachrichtungen stehen der Mensch und seine Umwelt thematisch im Vordergrund. Die Schüler/innen setzen sich mit der Stellung des Menschen in Gesellschaft und Natur auseinander und beschäftigen sich mit den Grundfragen der menschlichen Existenz. In der Fachrichtung mit Schwerpunkt Volkswirtschaft setzen sich die Schüler/innen vertieft mit den Bereichen Wirtschaft, Recht, Politik und Soziologie auseinander. Im Landesschwerpunkt Musik steht ein ausgewogenes musikalisches Bildungsangebot zur Förderung musikalischer Begabungen im Mittelpunkt. In der Grundform Sozialwissenschaften erwerben sie ein vertieftes Verständnis für psychologische, soziologische und pädagogische Zusammenhänge.

Leitziel der Schule ist es, die Schüler/innen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen und Schlüsselqualifikationen aufzubauen. Die Schule fördert somit die Bereitschaft und Fähigkeit der Schüler/innen, das eigene und das soziale Leben sowie die Sachwelt in Beruf, Umwelt und Politik bewältigen zu können.

Ein Hauptanliegen dieser Schule ist es, Schule mit all ihren Mitgliedern als Gemeinschaft wahrzunehmen, das heißt sich gegenseitig wertzuschätzen, zu respektieren und Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen. Dies bedeutet für den Einzelnen, sich kommunikativ und kooperativ zu verhalten, Toleranz gegenüber Andersdenkenden zu zeigen und damit zu einem positiven Schulklima beizutragen. So wird es den Schüler/innen möglich, sich selbst zu entfalten, sich mit den in der Gesellschaft bestehenden Werthaltungen auseinanderzusetzen und eigene Werthaltungen aufzubauen. Berufs- und Studienorientierungsmaßnahmen wie auch die Durchführung von Berufspraktika in allen drei Fachrichtungen vermitteln den Schülern/innen erste Einblicke in das Berufsleben.

Um am gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Leben aktiv teilzunehmen zu können, sind Kompetenzen eine wichtige Voraussetzung. Diese werden in den unterschiedlichen Fachbereichen vermittelt.

So erwerben die Schüler/innen in der Fachrichtung mit Schwerpunkt Volkswirtschaft die Fähigkeit, rechtliche, wirtschaftliche und politische Sachverhalte selbstständig zu beurteilen und entsprechende Entscheidungen zielbewusst zu treffen. Durch die Vermittlung der Kompetenz des unternehmerischen Denkens und Handelns erwerben sie wichtige Schlüsselqualifikationen wie Risikobereitschaft, Zielstrebigkeit und Eigeninitiative und werden dazu befähigt, Hintergründe und Zusammenhänge einer globalisierten Welt zu verstehen und dementsprechend eigenverantwortlich zu handeln.

Die musisch-expressive Ausbildung der Schüler/innen wird vor allem im Landesschwerpunkt Musik durch den Besuch musikalischer Veranstaltungen und die Vorbereitung und Durchführung von Vorspielnachmittagen und Klassenkonzerten gefördert.

In den human- und sozialwissenschaftlichen Fächern werden die Schüler/innen motiviert, sich mit Identität, sozialen Beziehungen und den damit verbunden Aspekten auseinanderzusetzen. Vertieft werden die dabei erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten durch Besuche verschiedener sozialpädagogischer Einrichtungen und durch diverse Projekte, wie zum Beispiel Prävention gegen Gewalt, Sucht und Rassismus.

Im sprachlich-literarischen Bereich wird die Dialog- und Verständigungsfähigkeit gefördert und das ästhetische Empfinden geweckt. Dies geschieht auch durch den Besuch von Museen, durch Theaterbesuche, Autorenlesungen und verschiedene Kulturreisen.

Der mathematisch-naturwissenschaftliche Unterricht zielt auf eine naturwissenschaftliche Grundausbildung ab. Dabei werden naturwissenschaftliche Phänomene und Problemstellungen handlungsorientiert erschlossen. Der Lernprozess wird durch naturkundliche Exkursionen unterstützt.

In allen Fächern wird die Sprachpflege als grundlegendes Anliegen in den Unterricht mit einbezogen. Auch der Umgang mit modernen Medien und die Beherrschung von Arbeitstechniken sind für die Ausbildung der Schüler/innen wichtig. Sie eignen sich diese Fertigkeiten vor allem im fächerübergreifenden Unterricht an.

 

Schulprogramm




 

Wahlangebote

Wahlangebote

 

 

 

Jede Fachrichtung des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums „Josef Gasser“ Brixen bietet den Schülerinnen und Schülern im Laufe des Studienganges gemäß Rahmenrichtlinien für die Gymnasien in Südtirol schulische Zusatzveranstaltungen zur freien Wahl an, die vor allem deren Interessen und Neigungen Rechnung tragen sollen.

Diese Wahlangebote vertiefen, ergänzen und erweitern die im Schulcurriculum vorgesehenen Themen, sie sind didaktisch-methodisch innovativ aufbereitete Anwendungsfelder für die im Unterricht erworbenen Kompetenzen, wobei sie zu deren Entfaltung beitragen und vorrangig der Förderung von Begabungen dienen.

Die Wahlangebote streuen über alle unterrichteten Fächer bzw. Fachbereiche.

Der musisch-expressive Bereich, der von den Sprachfächern, Musik, Kunst und Sport und Bewegung thematisch abgedeckt ist, umfasst beispielsweise folgende Angebote: Theater- und Schreibwerkstätten, Zusammenspiel und Chor, Kunstwerkstätten, Tanz und Bewegung.

Der mathematisch-naturwissenschaftliche Bereich, der von den Fächern Mathematik, Naturwissenschaften und Physik abgedeckt ist, umfasst beispielsweise folgende Angebote: Versuche im Labor, naturkundliche Exkursionen und Museumsbesuche. 

Der geisteswissenschaftliche Bereich, der von den Fächern Human- und Sozialwissenschaften, Philosophie, Recht und Volkswirtschaft, Geschichte und Katholische Religion abgedeckt ist, umfasst beispielsweise folgende Angebote: Besuche von sozialen und politischen Institutionen, Gesprächszirkel, philosophisches Café, Meditation usw.

Die Wahlangebote haben Kurs- bzw. Projektcharakter, sind klassenübergreifend organisiert, komplementär zum Regelunterricht und können auch Teamunterricht sowie das Einbeziehen von schulexternen Experten vorsehen. Wahlangebote umfassen von 8 bis 35 Stunden.

 

Die Fachgruppen erarbeiten unter Berücksichtigung der Vorschläge der Klassen die Themenstellungen der Wahlangebote für das jeweils kommende Schuljahr und stellen nach einer Feinplanung zu Beginn des Schuljahres die Lernziele den Schülerinnen und Schülern vor. Die Feinplanung der Projekte kann in mehreren Phasen erfolgen und im Laufe des Schuljahres ergänzt und vervollständigt werden.

Die Anmeldung der Schülerinnen und Schüler zu einem Wahlangebot ist verbindlich.

Die Mindestteilnehmerzahl an einem Wahlangebot beträgt 10 Schülerinnen und Schüler.


 

Curricula

Das Schulcurriculum präsentiert das pädagogische Konzept und Bildungsangebot des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums „Josef Gasser“.

Es umreißt die verschiedenen Studiengänge an unserem Gymnasium, also die Wege und den Verlauf der Lern- und Lehrtätigkeiten, und orientiert sich an den Rahmenrichtlinien, die die gesetzlichen Vorgaben beinhalten, sowie an unserem Leitbild.

Das Schulcurriculum umfasst die Fachcurricula, die curriculare Planung der Fächerübergreifenden Lernangebote, die curriculare Einbettung der übergreifenden Kompetenzen in die Fachcurricula, das Konzept der Aufholmaßnahmen, die allgemeinen und fachspezifischen Bewertungskriterien sowie das Konzept der Wahlangebote.

Die Fachcurricula beinhalten neben der Auflistung der Kompetenzen, Fertigkeiten und Kenntnisse, die in einem Fach erworben werden sollen, auch methodische Hinweise, die Form der Lernkontrollen, spezifische fachliche Aufholmaßnahmen sowie die fachspezifischen Bewertungskriterien.

Eine regelmäßige interne Evaluation ausgewählter Aspekte des Schulcurriculums und deren gezielte Entwicklung ist die Grundlage des Qualitätsmanagements.

In der curricularen Planung setzt die Schule in Umsetzung ihres Leitbildes didaktisch-methodische Schwerpunkte, sie definiert Vorhaben und Angebote mit Wahlmöglichkeiten und beschreibt deren Durchführung, wobei Bedarf und Bedürfnisse, Interessen und Neigungen der Schulgemeinschaft berücksichtigt werden.

Das Schulcurriculum ist fest im Schulprogramm verankert.

 

Schulordnung


 

ZIB


 

ZIB – Zentrum für Information und Beratung

ZIB ist ein Angebot der Schule, das von Schülern/innen und Lehrpersonen aufgebaut worden ist. Es hat für seine Tätigkeit einen eigenen Raum zur Verfügung, der sich im ersten Stock der Schule befindet. Leider muss dieser Raum heuer auf Grund der gestiegenen Anzahl der Klassen teilweise für den Unterricht verwendet werden.


Was ist das ZIB?
Aufenthaltsraum
Gesprächsmöglichkeiten  Schülern/innen - Lehrpersonen
Gesprächsmöglichkeiten Schülern/innen - Schülern/innen
Aufgabenhilfe
Lernberatung - Tutoring
Informationen - Jobbörse
Beratungsangebot im psychosozialen Bereich

Das Beratungsangebot gibt die Möglichkeit für Einzelgespräche. Es ist vorrangig für Schüler/innen gedacht und kann in der Unterrichtszeit genutzt werden. In besonderen Fällen können auch Eltern das Angebot nutzen. Die Berater/innen sehen sich als Ansprechpartner/innen und Zuhörer/innen für ein vertrauliches Gespräch und versuchen Hilfestellungen zur Selbsthilfe anzubieten. Zudem vermitteln sie Informationen zu verschiedensten Bereichen und stellen auf Wunsch auch Kontakte zu außenstehenden Institutionen, Beratern und Beraterinnen her.

 

Gebäude


 

Das Schulgebäude

Das Schulgebäude des Gymnasiums JOSEF GASSER ist auf historisch bedeutungsvollem Boden errichtet worden. Schon zur Römerzeit war der heutige Stadtteil Roßlauf besiedelt. Bei den Aushubarbeiten stieß man auf Spuren einer römischen Siedlung, die aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. stammt. Die Dokumente und Fundstücke aus diesen ersten städtischen Ansiedlungen sind im Foyer der Turnhalle ausgestellt.

Den Bau einer neuen Schule verfolgte man seit dem Jahre 1998, denn die Schülerzahl war gestiegen und die Raumnot immer belastender geworden. Mehrere Lösungen, wie etwa eine Erweiterung des jetzigen Schulgebäudes bei den Englischen Fräulein, wurden angedacht. Man entschied sich für eine neue Anlage im Stadtteil Roßlauf, welche Sportstätten, einen Kindergarten und das Schulgebäude umfassen sollte.

Seit dem Jahre 2000 sind die Turnhallen und der Sportplatz in Betrieb und werden von den Schulen und vielen Freizeitgruppen genutzt.

Im selben Jahr wurde die Planung des Kindergartens und des Gymnasiums konkreter. Man schrieb europaweit einen Wettbewerb aus, an dem sich 104 Planungsbüros aus fünf verschiedenen Staaten beteiligten. Das Projekt des Architekten Thomas Keller aus Stuttgart ging als Siegerprojekt hervor. In der Begründung der Jury für die Auswahl heißt es, dass man "Innovatives einfließen lassen wollte, ohne aber die Funktionalität und vor allem die umliegende Landschaft zu vernachlässigen".

Der eigentliche Bau der neuen Strukturen erfolgte zwischen 2005 und 2008, nachdem in den vorausgehenden Jahren archäologische Grabungen durchgeführt und das Fundament gelegt worden waren.

Vom Beginn der Planung bis zur Übergabe der Gebäude wurden Schule und Kindergarten mit einbezogen. Die Vorschläge der Lehrpersonen und der Mitarbeiter in der Verwaltung wurden angenommen und umgesetzt. Das Ergebnis sind Bildungseinrichtungen, die den Anforderungen der Zeit entsprechen und die einen modernen Unterricht ermöglichen.

Sogar ein besonderer Wunsch des Gymnasiums, die SchülerInnen beim Wettbewerb „Kunst am Bau“ mitwirken zu lassen, wurde erfüllt. Julia Bornefeld gewann den Ideenwettbewerb mit ihrem Konzept für die Gestaltung des Eingangsbereiches und des Schulhofes. Die Künstlerin hat mit SchülerInnen einen Kurzfilm hergestellt, der zeigt, wie sich die Schule präsentieren soll. Weitere Elemente des Kunstwerks sind Schattenrisse von hüpfenden SchülerInnen in Rot, Orange, Gelb als Wandgestaltung, eine Projektionswand für Informationen und Schülerarbeiten sowie -passend zu den Schulfarben- T-Shirts und Taschen für die SchülerInnen, die den Namen der Schule in die Stadt tragen sollen.

Das neue Gebäude bietet Raum für vielfältige Bildungsarbeit, strahlt Fröhlichkeit aus und besticht durch Lichtfülle.


Die Aula Magna fasst mehr als 300 Personen, ist voll technisch ausgerüstet mit zentraler Schaltung aller Licht-, Audio-, und Mischkomponenten über Funk-Schaltpult oder Wireless. Auch über ein zentral angeschlossenes Notebook mit dem entsprechenden hochgeladenen Programm können alle Schaltfunktionen bedient werden. Die Aula Magna wird von der eigenen Schule und auch von außerhalb viel genutzt und dient vielfältigen Zwecken von Theater- und Musikaufführungen, Vorträgen, Tagungen, Tanz und Bewegung, Schulfeiern, Bürgerversammlungen vom Stadtviertel Roßlauf, Kongressen und Tagungen von außerhalb sowie von verschiedenen Institutionen.


Im Jahre 2001 wurde die neue Turnhalle des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums fertig gestellt. Dort werden die Fächer Turnen, sowie Tanz und Bewegung abgehalten. Nach Absprache mit den Turnlehrern steht das Fitnessstudio auch in der Freizeit zur Verfügung. Durch die großzügige Anlage ist es in den warmen Monaten auch möglich, den Unterricht im Freien fortzusetzen.

Für die weitere Nutzung von Halle oder Platz bitten wir Sie aus organisatorischen Gründen um ein schriftliches Ansuchen.

Die gesamte Schulsportanlage Nord ist mit 1. September 2011 in die Verwaltung und Koordination des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums übergegangen. Wer dort eine einmalige, mehrtägige oder längerfristige Tätigkeit ausüben will, muss an die Verwaltung des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums, Ignaz-Mader-Straße Nr. 3 ein Ansuchen einreichen.

 

Fachrichtungen


 

Grundform Sozialwissenschaften

Das Sozialwissenschaftliche Gymnasium legt den Schwerpunkt auf die Auseinandersetzung mit der Identität und den sozialen Beziehungen. Die Schüler/-innen setzen sich neben den allgemein bildenden Fächern besonders mit der Stellung des Menschen in der Gesellschaft auseinander. Sie erwerben Verständnis für psychologische, pädagogische, soziologische und wirtschaftlich-rechtliche Zusammenhänge und erhalten Einblick in die philosophischen Grundlagen der menschlichen Existenz. Zudem lernen sie Fächer übergreifend zu denken, zu analysieren und zu dokumentieren.


 

Schwerpunkt Volkswirtschaft

Im Schwerpunkt Volkswirtschaft werden die Schüler/-innen befähigt sich mit volkswirtschaftlichen und rechtlich-sozialen Beziehungen auseinanderzusetzen und die damit verbundenen Aspekte der individuellen und gesellschaftlichen Entwicklung wahrzunehmen und zu analysieren. Am Ende verfügen sie über spezifische Kompetenzen im Bereich Volkswirtschaft und Recht. Sie erreichen auch eine differenzierte Methodenkompetenz, um sozialwissenschaftliche Verfahren Fächer übergreifend und zielgerecht einsetzen und dokumentieren zu können. Außerdem leistet die Praxisorientierung in Recht und Wirtschaft einen wichtigen Beitrag zur späteren Berufsfindung.


 

Landesschwerpunkt Musik

Das Sozialwissenschaftliche Gymnasium mit dem Landesschwerpunkt Musik legt die Förderung stark in die musikalischen und kreativen Fähigkeiten der Schüler/-innen. Musiktheorie, Musikgeschichte, Instrumental- und Gesangsunterricht, Chor und Ensemble stehen im Landesschwerpunkt Musik neben den humanwissenschaftlichen Fächern im Vordergrund. Die Schüler/-innen haben bei Konzerten und Projekten die Gelegenheit das Gelernte zu zeigen.

 

Josef Gasser


 

Josef Gasser

Eine musikalische Vergangenheit

Im selben Jahr wie Vinzenz Goller wurde ein anderer für das Brixner Musikleben wichtiger Komponist geboren.
Am 24. März 1873 erblickte Josef Gasser in Lienz das Licht der Welt. Auch er begann seine musikalischen Studien in Neustift und bildete sich in Innsbruck zum Volksschullehrer aus. Hier schloss er auch Freundschaft mit Vinzenz Goller. Gemeinsam besuchten sie die Musikhochschule in Regensburg und nahmen regen Anteil an den Entwicklungen in der Musikhauptstadt Wien.
Nach 14 anstrengenden Jahren als Pianist, Geiger und Chorleiter in Wilten und Kaltern zog sich Gasser 1923 in die klösterliche Beschaulichkeit von Neustift zurück, wo er 33 Jahre lang die Seele des Musiklebens war. Hier schrieb er - auf wiederholte Anregung seines Förderers Angelo Alverà - Messen (darunter die berühmte Missa solemnis in e-Moll und das Te Deum, die erstmals 1942 zur Feier des 800 jährigen Bestandes des Klosters Neustift erklangen) und Motetten für den Brixner Domchor, daneben zahlreiche Advents- und Weihnachtslieder.
Auf seine Initiative geht die Wiederbelebung der Sternsinger-Tradition in Neustift zurück. Für die von Haus zu Haus ziehenden Künder der Weihnachtsbotschaft schrieb Gasser zahlreiche einfache Lieder von großer religiöser Aussagekraft.
Am 10. Jänner 1957 starb Gasser. In Neustift wurde er beigesetzt.

Quelle: Domchor Brixen

Sozialwissenschaftliches Gymnasium
JOSEF GASSER Brixen

Ignaz-Mader-Str. 3
39042 Brixen

 

Tel: 0472 20 08 83
Fax: 0472 83 09 82

St.Nr. 81006310213

Direktorin Dr. Martina Stifter

 

Öffnungszeiten Sekretariat

Montag - Freitag
7.45 - 12.30 Uhr
14.30 - 17.00 Uhr

 

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